Großes Wachstum bei Pendlerverkehr auf mittleren Distanzen (Allgemeines Forum)

Felix, Göttingen, Montag, 30.01.2012, 01:16 (vor 5190 Tagen) @ Felix

Ich glaube, daß in den letzten Jahrzehnten der Pendlerverkehr auf mittleren Distanzen sehr stark zugenommen hat und für ein Großteil des Verkehrswachstums verantwortlich ist. In der Schweiz ist die hohe Zahl von GA-Besitzern auffällig, sowie die sehr starke Auslastung des innerschweizerischen Fernverkehrs zur HVZ.

Deshalb halte ich den unten beschriebenen Sachverhalt durchaus für wesentlich. Ich vermute, daß es durchaus nicht wenige Leute gibt, die Relationen wie Landshut-Ingolstadt, Ravensburg-Wangen, Donauseschingen-Rottweil, Ehingen-Biberach, Tuttlingen-Stockach o.ä. täglich fahren (einschließlich derer, für die dies Teilstrecken ihrer täglichen Fahrt sind).

In Deutschland gibt es viele Relationen, auf denen die Bahn gegenüber dem Auto hoffnungslos unterlegen ist, was sich aber mit vertretbarem finanziellen Aufwand nicht ändern läßt. Das liegt an der Verteilung der Siedlungen in der Fläche statt entlang von Achsen, am Vorhandensein guter Straßenverbindungen auf Relationen, auf denen keine schnelle parallele Bahnstrecke existiert und an den Autobahnen, die hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten ermöglichen.

Zum Beispiel Landshut-Ingolstadt, Donaueschingen-Reutlingen, Würzburg-Ravensburg, Ansbach-Heilbronn u.a. In der Schweiz wüßte ich keine Relation zwischen etwas größeren Orten, auf denen das Auto weit besser abschneidet als die Bahn. Fällt Dir eine ein?

Jedenfalls könnte dies mit ein Grund für den mangelnden Erfolg der Bahn in DE sein.


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