DE: weder extrem schnelle Züge noch ITF? (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 22.02.2011, 01:12 (vor 5569 Tagen) @ Ösi

Die Strecke Hamburg-München sind 765 km, die schnellste Verbindung (mit 1x umsteigen in Würzburg) dauert 5:36 Stunden (336 Minuten), das ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 137 km/h - und das, obwohl die Strecke fast durchgehend für 200 km/h und große Teile für 250 oder sogar 300 km/h ausgelegt sind.
Natürlich, jetzt ist die NBS schon da, jetzt kann man sie auch ruhig nutzen. Aber das Geld wäre anderswo besser angelegt gewesen.
Bei der Geschwindigkeit auf Langstrecken wird die Bahn nie ernsthaft mit dem Flugverkehr mithalten können. Wenn, muss man über eine andere Ebene gehen: Komfort, Flexibilität, Zuverlässigkeit und günstiger Preis.

Das Problem in DE ist neben der Topografie, die dichte Besiedlung und dass darum vieles Zugebaut ist. Von Köln Hbf bummelt der ICE erst 10 Minuten lang mit etwa 50 Km/h bis die SFS erreicht ist. Man kann also nicht vom Hbf aus sofort auf 300 beschleunigen und mit dieser Geschwindigkeit in den nächsten Hbf hinein fahren. In der TV Sendung "Planetopia" wurde vor kurzem ein Bericht dazu gesendet, wieviel Zeit die ICE an den Knoten verlieren.
Dazu kommen die "Milchkannenhalte" Siegburg/Bonn und Montabaur, die ebenfalls Zeit kosten.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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