DE: weder extrem schnelle Züge noch ITF? (Allgemeines Forum)

Ösi, Dienstag, 22.02.2011, 00:50 (vor 5568 Tagen) @ Oscar (NL)

Meiner Meinung nach braucht es weder extrem schnelle Züge [1] noch einen ITF [2].


Zu [1]: extrem schnelle Züge würde man wohl nur für Relationen wie Hamburg-München brauchen, um diese z.B. auf 4 Stunden oder niedriger zu kriegen und damit die Billigflieger Konkurrenz zu machen. So ging man auch in sonstigen Europastaaten vor.

Die Strecke Hamburg-München sind 765 km, die schnellste Verbindung (mit 1x umsteigen in Würzburg) dauert 5:36 Stunden (336 Minuten), das ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gerade einmal 137 km/h - und das, obwohl die Strecke fast durchgehend für 200 km/h und große Teile für 250 oder sogar 300 km/h ausgelegt sind.

Natürlich, jetzt ist die NBS schon da, jetzt kann man sie auch ruhig nutzen. Aber das Geld wäre anderswo besser angelegt gewesen.

Bei der Geschwindigkeit auf Langstrecken wird die Bahn nie ernsthaft mit dem Flugverkehr mithalten können. Wenn, muss man über eine andere Ebene gehen: Komfort, Flexibilität, Zuverlässigkeit und günstiger Preis.

Das verstehe ich nicht. Die Durchschnittswartezeit bei Halbstundentakt wäre bei etwa 15 Minuten, nämlich ein halber Takt: entweder man erreicht den Zug (0 Minuten) oder man muß den nächsten abwarten (30 Minuten).

Deswegen schrieb ich ja "im ungünstigsten Fall". Ich habe zur Wartezeit auch die Wegzeit dazu gerechnet - wenn ein Zug im selben Moment abfährt, in dem der andere ankommt, sind das keine 0 Minuten Wartezeit, sondern Wegzeit+30 auf den nächsten Zug.


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