Stiftung Warentest: FV-Pünktlichkeit im Dezember 32% (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 11.02.2011, 19:44 (vor 5582 Tagen) @ Alphorn (CH)

Laut einem Artikel von Stiftung Warentest lag die 5-Minuten-Pünktlichkeit des Fernverkehrs im Dezember bei 32%. Gemessen wurde mit RIS-Stichproben.

Meine Meinung zu den Gründen:

  • Fahren auf Verschleiss (Züge, Weichenheizungen, Lafas), um die Kosten im Vorfeld des geplanten Börsengangs tief aussehen zu lassen.

Zustimmung.

[*]Investitionen am falschen Ort (die Unpünktlichkeit hat wohl mehr Fahrzeitminuten verschwendet als die NBS Wendlingen-Ulm in 10 Jahren bringen würde).

Ohne die NBS wäre wohl trotzdem kein Zug auch nur eine Minute weniger verspätet gewesen.

[*]Investitionen ins Ausland: DB Netz erwirtschaftet grosse Gewinne, investiert werden die aber nicht ins Netz, sondern in Ankäufe im Ausland.

Die DB sollte sich wirklich mehr auf ihr eigentliches Aufgabengebiet konzentrieren: Züge fahren.

[*]Zu geringe Investitionen: Die Politik stellt zu wenig Geld für Ausbauten zur Verfügung.

...und kassiert sogar vom Gewinn.

[*]Falsches Fahrplankonzept: Statt rasen (was anfällige, teure Züge bedingt) und dann im Bahnhof auf Anschlüsse warten wird in der Schweiz nur so schnell wie nötig gefahren, um die nächste Knotenzeit zu schaffen - nirgends über 200 km/h. Und weil der Fahrplan total regelmässig ist, treffen sich die Züge immer an den selben Stellen, sodass man für wenig Geld exakt dort die Strecken ausbauen kann.
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Das hat man im "Allgäu-Schwaben-Takt" auch so umgesetzt. Das hat aber zu unattraktiven, laaangen Fahrzeiten geführt. Beispiel: RE Aulendorf-München exakt 3h.
Verbindung über Ulm mit Umstieg und FV 2h,10 Min. Fahrzeit PKW ca. 2h. Folge: Schwache Auslastung und Einstellung dieser RE.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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