Warum Zulassung für 330? (Allgemeines Forum)

Benjamin.Keller, Donnerstag, 25.11.2010, 12:06 (vor 5630 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Benjamin.Keller, Donnerstag, 25.11.2010, 12:09

Weil man es wollte und beantragt hat? -.- !

Na ja... Wirtschaftsunternehmen wie die DB ;) handeln ja nicht nach dem "Ich will abba"-Prinzip...

Der ICE 3 ist für 330 km/h entwickelt und gebaut worden,

Warum ist er für 330 entwickelt worden, wo es in D keine entsprechenden Strecken gibt? Schon im Hinblick auf Frankreich? Warum aber ist er dann nicht nur für 320 km/h zugelassen worden?

wieso sollte man ihn dann nach Fertigstellung nicht für 330 km/h zulassen wollen?

Höherer Aufwand? Höhere Kosten?
Den erfolgreichen Rekordversuch der 1216 hat man doch auch bei 357 km/h abgebrochen, weil man Angst um die Gewährleistung der Strecke hatte. 363 km/h (330 + 10%) ist eben eine höhere Geschwindigkeit (vielleicht ist Hannover-Berlin, wo die Züge meines Wissens ihre Zulassungsfahrt machten, anders ausgerüstet?), und die musste ja immerhin 54 (?) Mal erreicht werden, oder sehe ich das falsch?

Siemens hatte damit den schnellsten Serienzug der Welt verkauft & gebaut und damit Grundlage für die anschließend sehr erfolgreiche Velaro-Serie geschaffen. Dass es in Deutschland keine Strecke gibt, auf der im Betrieb diese 330 km/h voll ausgefahren werden können ist da eher irrelevant. Der erste Export-Auftrag über den ICE 3 hinaus, der Velaro-E erforderte gar eine noch höhere mögliche maximale Geschwindigkeit, 350 km/h - da war also der quasi "Velaro Generation 0", der ICE 3 mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h eine gute Grundlage.

Was der Zug kann ist ja eine andere Frage. Es hätte ja auch nichts dagegen gesprochen, einen Zug testweise auf zB 350 zu beschleunigen um die Leistungsfähigkeit für Barcelona - Madrid zu zeigen. Aber warum alle Serienzüge für 330 zulassen?


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