r keine Lösung (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 25.06.2017, 02:48 (vor 3207 Tagen) @ J-C
bearbeitet von 218 466-1, Sonntag, 25.06.2017, 02:49

Ich fahre ja primär, um anzukommen, aber für mich sind Unregelmäßigkeiten auch eine willkommene Abwechslung. Hatte ja auch gepostet, wo mein Zug eine ganze Weile lang ein Wettrennen mit einem Güterzug, der leere Autotransporter führte, sich lieferte. War gar nicht so sicher, dass mein EC gewann ^^
Oder wo der Zug überfüllt war wegen Feiertag und ich mit einem tschechischen Studenten im Abteil des Zugchefs sitzen durfte.
Oder eben, dass die Klima ausfiel, es sich dank Klappfenstern jedoch trotzdem ausging.
hab in den meisten Fällen einfach keine Anschlüsse zu beachten und wenn, ist der Übergang so oder so großzügig angesetzt.

Die Bahnen sollten Anschlüsse generell auseinander ziehen, sodass sich bis +15 niemand sorgen muss, den Anschluss zu verpassen.
Wenn man halt eh schon im Zug ist, mit dem man nach der Kurzwende zurück fährt, nur um mit dem Zug gefahren zu sein, nicht um am Zielowrt gewesen zu sein, sieht man Verspätungen natürlich gelassen. ;)

Es wäre konsequent, keine Produktklasse für den ICE zu haben. In Österreich ist sogar ein ICE-T noch komfortmäßig gut - zumindest in der zweiten Klasse.

Die 411er und 415 sind schlicht IC, auch wenn die DB meinte, kurz vor Inbetriebnahme noch ein "E" dazuschreiben zu können.
Ich finde die Dinger unbequemer als Bimz!

Der MET war aber noch mehr als Premiumzug konzipiert, als dass es der Railjet ist .
Wenngleich man anfangs im Gegensatz zum Railjet nicht mit unnötigen Ansagen bombardiert wurde, wo extra auf die Anzahl an Monitoren im Zug und die 3 Klassen hingewiesen wurde. Das hat man zum Glück radikal gekürzt, sodass ich bei meiner ersten Fahrt im Railjet von Feldkirch nach Zürich schon davon verschont wurde ^^.
Allerdings wäre der MET tatsächlich perfekt gewesen, um die IC-Flotte aufzufrischen. Mit 220 fast so schnell wie der Railjet und als Lok kann man ja die 101 nehmen. Aber was soll man sagen, war wie gesagt nicht dazu konzipiert, im IC-Verkehr mitzulaufen.
Wobei 2+1-Bestuhlung in der zweiten Klasse ein alter Hut war bei den ÖBB - zumindest bei den 4010.

Wie erwähnt, nur technisch identisch zu den beiden existierenden Garnituren.
Die IC-Version mit vier Türen pro Wagen, normale 2+2 Bestuhlung in 2. Klasse /Vgl. ex Traveller Bereich), Fahrradabteil, Wände mit Plastik statt Holz, WTB für alle 101er ggf. 70 Loks mehr, fertig wäre das schon 1999- ca. 2004 komplett auf neue Züge umgestellte IC-Netz gewesen.

Die ÖBB werden außerhalb der Westbahn Wien-Linz-Salzburg sowie den Strecken ins Ausland auch im Fernverkehr subventioniert , das sieht der Verkehrsdienstvertrag des Bundes vor. Wenn man auf Google die Worte "ÖBB" und "Verkehrsdienstvertrag" engibt, dürfte man auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, kurz bmvit stoßen, die diesen Vertrag online gestellt hat.
Das Modell läuft so, dass der Bund ein Grundangebot bei den ÖBB bestellt , welches vor allem den Fernverkehr beinhaltet und die Länder dann zusätzliche Verkehre darüber hinaus bestellen können. Zur Harmonisierung hat man mit Vorarlberg und Tirol begonnen, Pakete zu schnüren, wo Bund und Land den Regionalverkehr gemeinsam zu bestellen.
Die ÖBB weisen in allen Bereichen - auch im Güterverkehr - Gewinne aus, zwar nicht so hoch wie. 2015, aber trotzdem annehmbar.
Die ÖBB kriegen nehmen dafür aber auch Schulden im Zuge von Neubauprojekten wie den Basistunneln, für die dann aber wieder der Bund haftet. Rendite muss die ÖBB meines Wissens nicht zahlen. Die SBB fahren nebenbei im Fernverkehr soweit eigenwirtschaftlich, dass rentable Linien die unrentablen finanzieren. Dort wird der Fernverkehr dann auch in Konzessionen vergeben. Wettbewerb auf der Schiene gibt es nicht, wenngleich natürlich so eine Direktvergabe auch mal an die, ich nenne sie mal Kantonalbahn, fallen kann.

Das sind deutlich bessere Bedingungen als bei DB.

Muss man halt nicht verstehen. Die 245 sollen halt zu viel Power haben, sodass sie gerne mal heiß laufen. Wenn man in maritimen Gegenden unterwegs ist, kann die frische Nordseeluft das zumindest etwas eindämmen. Aber Bayern hat eben keine frische Nordseeluft ;-)

Zu viel nicht, da man drei von vier Motoren bei Bedarf nur zuschaltet. Im (echten) Norden gab es bisher s.i.w. sogar mehr Probleme als bei SOBB und im Allgäu.

Ja gut, bei NJ nicht so schwer. Und beim Geschmack werden sich unsere Vorlieben wohl spalten, wenngleich ich nicht verstehe, was du am Taurus nicht magst ^^

Zu rund, zu ruppige Fahrweise bergab, is nix für mich. Das Osterei BR 103 mog I ja ah net so.

Übrigens, das letzte Produkt aus dem Hause SGP war ein Flop, aber vielleicht kannst du was damit anfangen? ^^

Nö. Nicht schlimm, dass die weg sind.

Naja, Dampf ist halt irgendwie beliebter denke ich und wird wohl mit der örtlichen Tradition zusammenhängen ;-)

Auch Museumsbahnen sollten mal langsam mit der Zeit gehen. Die können doch nicht für immer an den Damfrössern kleben.
Weiter als 50 Jahre hinter die Gegenwart sollten die nicht zurückfallen, d.h. die letzten Dampfrösser sollten auch dort nun bald durch 215, 218 & Co abgelöst werden und im Jahr 2067 der ICE4 eingeführt werden.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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