on, aber keine Lösung (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Samstag, 24.06.2017, 00:06 (vor 3215 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Samstag, 24.06.2017, 00:08

Mit individuellen Zielen wird das nicht funktionieren. Wenn, dann erstmal nur auf festen Linien und wie die Technik dann mit kurzfristigen Sperrungen (Feuerwehr u.a.) umgeht, ist wohl auch noch nicht gelöst.

Naja, mit individuellen Zielen wird es funktionieren, dass autonome Autos in Zukunft tatsächlich einen von Tür zu Tür bringen. Bloß, wenn man dann den Passagier von der Pflicht befreit, mal auf die Straße zu schauen, so werden es einige womöglich noch zu leicht haben, Chaos zu verursachen.

Nebenbei, ich bin mal so frei, ein wenig populistisch zu werden, wenn man es nämlich nicht hinkriegt, die Klimas störungsfrei zu haben, sollte man vom autonomen Fahren gar nicht erst reden. Wurde heute daran erinnert, als beim Polonia ausnahmsweise mal die Klima nicht wollte. Seit sowas bei deutschen Zügen gerne mal zu passieren scheint, ist das nicht nur ein Problem der Polen ;-)

Zwischen den Zeilen stand es so, weil die GdL für ihre TF eigenständige TV haben wollte.

Ich finde ja so einen einheitlichen Kollektivvertrag mit den besten Bedingungen am besten...

Ist leider Autmobilnation, politisch und vom (dummen) Volk so gewollt.

Eben. Und da kann man denen wohl nicht helfen.

Das ist immer das Problem, dass man meint, das eine schliesse das andere aus. Warum sollte Bahnausbau den Breitbandausbau oder Investitionen in Bildung, oder gar Bahnprojekte sich gegenseitig ausschliessen?
Man kann beides haben, auch wenn dann halt keine schwarze Null mehr steht.

Tja letzteres ist für den einen oder anderen ein Problem. Am Stammtisch wiegt man einerseits wieder auf und andererseits werden die ÖBB gerne mal als steuerfressender Koloss der Parteibonzen dargestellt. Weil sie die letzten Jahre hoffnungslos verschlafen haben.

Aber auch viele noch existierende Strecken, haben heuer weniger Stationen als früher. Z.B. die Höllentalbahn mit Posthalde, Höllsteig, Kappel-Gutachbrücke, Hausen vor Wald, oder Memmingen - Kisslegg - Lindau, wo man in Buxheim, Unterzeil, Gebratzhofen und Ratzenrid durchfährt.
Wenigstens hätte man den Wegfall für Streckenbegradigungen und Abkürzungen nutzen können, statt umsonst dort vorbeizufahren.

Das ist schon arg. Auch in Österreich hat man zur Geschwindigkeitserhöhung Stationen aufgelassen, wäre sich anscheinend sonst nicht ausgegangen.

Zwischen Tirol und Vorarlberg gibt es übrigens auch einen Streckenteil, wo die Orte ausschließlich vom Fernverkehr bedient werden. Sind nur sehr wenige und ein Regionalverkehr würde sich nicht rechnen, aber ja das gibt es, dort wurden auch einige Bahnhöfe aufgelassen, bei der Topographie ist es aber eh so eine Sache, die Bahnhöfe an der richtigen Stelle zu haben.

Regionalverkehr hätte sich da nicht gelohnt, weil da eh schon Fernverkehrszüge fahren, für die man eh nicht extra zahlen muss.

Es wird nur zu egoistisch gedacht:
Neue Autobahn = schneller mit der Blechkiste = gut.
Neue ICE oder Transrapid Strecke = fährt bzw. schwebt nur vorbei, andere sind schneller als man selbst mit der Blechkiste und man hat nix davon = böse.

Tja, da sieht man, dass solche Art der politischen Partizipation auch mal nach hinten losgehen kann, wenn Partikularinteressen zu viel Gewicht bekommen.

Übrigens, wusstest du schon, dass paar Brückenpfeiler mal eben eine ganze Region zerstören können? Ich auch nicht ^^

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum