gion, aber keine Lösung (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Freitag, 23.06.2017, 23:18 (vor 3208 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Freitag, 23.06.2017, 23:18

Ich meinte bei Bus/LKW, aber ja, auch bei Zügen. Zumindest sollte sichergestellt sein, dass PZB auch autonom wirksam ist.

Naja dann analog der LKW-Fahrer oder Busfahrer. Auf jeden Fall jemand, der ein Auge auf's Geschehen wirft. Gibt ja die Vision, dass man im autonomen Fahrzeug einsteigen kann und sich nicht um den Verkehr kümmern muss. So von wegen man will die Vorteile der Bahn ins Auto mitnehmen. Bloß wird man da halt zielsicher auf die Nase fallen.

Ich weiß, da zeigen die Medien eine seltsame Loyalität zur DB, das ist irgendwie faszinierend und irgendwie auch gruselig.


Ist halt ein Angriffspunkt um emotionale Schlagzeilen zu haben. Die Medien drehen sich alles so hin, wie es passt. Bei allem ist die DB total unfähig und versagt, aber bei Streik ist es auf einmal die arme DB, die total unschuldig an Zugausfällen ist und von den "Separatisten" der GdL terrorisiert wird.^^

"Separatisten", das passt irgendwie, erinnert mich auch ein wenig an Star Wars, dann halt eben Train Wars ;-)

Man braucht keinen Trump für Deutschland, da dürfte ein Kurz genügen.


Alle bisher reichten jedenfalls nicht.

Vielleicht ist es aber auch einfach Deutschland, welches eben seine Eigenheiten hat?

Bei Schienenverkehr sind die 100% Autofahrer überwiegend der Meinung, Eisenbahn sei etwas altmodisches, überflüssiges, das längst hätte abgeschafft werden sollen.

Der Finanzminister ist eben dieser Meinung und würde lieber Breitbandausbau als Bahnausbau forcieren. Offenbar ist er der Meinung, dass man Menschen über's Internet transportieren kann...

ÖBB-Chef Matthä hat daher Stellung gegen Schelling bezogen.

Die Dorfbewohner, die eh schon lange keine Station mehr haben und Züge nur vorbeifahren sehen, denken halt nicht über die Ortsgrenze hinweg.

In Österreich hilft man da nach und reißt den Dorfbewohnern normalerweise nicht ihre Haltestellen ab. Wirklich, wenn man in Österreich von Streckenstillegungen liest, dann sind das vor allem Strecken, wo das Ende ein Dorf von 3 tausend Einwohnern oder so ist, welches darüber hinaus gar keine Knotenfunktion hat. In Deutschland hat man mit Geesthacht schon vor Jahrzehnten eine Stadt von 30.000 Einwohnern von der Bahn abgehängt, muss man auch hinkriegen...

Aber niemand zwingt die Bewohner an bestehenden oder künftigen Trassen zu wohnen.

Naja, aber was wenn die Bewohner schon vorher wohnten und ihnen "mal eben" eine Trasse geklatscht wird. Die hatten halt keine funktionierende Glaskugel.

Allerdings verhalten die sich trotzdem irgendwie asozial, ich meine die Orte, an denen die Bestandsstrecken führen, müssen deswegen noch mehr Verkehr aufnehmen, obwohl da schon nichts mehr geht. Die würden sich ziemlich über jede Entlastung freuen. Aber bei den BIs gilt mitunter wohl eher "Gartenzwerg first!"

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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