er keine Lösung (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 25.06.2017, 00:20 (vor 3207 Tagen) @ J-C

Gerade in besagtem Forum sieht man öfters, dass der Stammtisch es dort schwer hat. Polemik wird gerne mal mit vielen negativen Bewertungen bewertet und es kommen auch Beiträge, die die Polemik als solche recht gut entlarfen und auch zeigen, dass die verklärte Sicht auf's Auto tatsächlich verklärt ist. ;-)

Ist aber auch hierzuforum so, dass normal nichts daruber geschrieben wird, wenn tatsächlich mal eine Zugfahrt komplett pünktlich und ohne sonstige Beeinträchtigungen verlaufen ist.
Ok, mir persönlich ist das oft garnicht recht, da langweilig. Mir sind spannende Paralellfahrten, Überholungen, Kreuzungen etc., die erst durch Verspätungen ermöglicht werden, meistens viel lieber, als plan anzukommen. Meine Verbindungen hatte ich bei DB eh mit grosszügigen Umstiegszeiten, die sich aus Bastelverbindungen nach Fahrzeugen ergaben geplant. Daher gibt es bei Pünktlichkeit von mir eh kein Lob. ;)

Das kann ich mir auf einer ganzen Menge von Strecken so vorstellen. Dafür ist man in Deutschland aber auf dem Stand, dass Strecken reaktiviert wurden, wo man sich fragt, wer zum Henker hat die bitteschön stillgelegt und wie viel Geld hat er dafür von der Autolobby bekommen? o.O

Viele Strecken können nicht mehr reaktiviert werden, da abgebaut und überbaut.
Es sollte Gesetz werden, das stillgelegte Strecken erst nach 50 Jahren abgebaut werden dürfen, wenn sich bis dahin niemand für Reaktivierung interessiert hat.

Bei der NIM, klar, bei der KRM sind aber beispielsweise alle Orte, die per SFS erreicht werden, auch per Regionalverkehr erreichbar, zumal die ICEs ja einen Hyper-super-krassen ICE-Tarif brauchen, warum auch immer. Gerade wo ein ICE gerne auch mal das ist, was früher der IC war.

Das ist der unsinnigen Streckenführung geschuldet. Man stelle sich vor, ICE3 hätten wieder ein Problem und das EBA würde sie vorübergehend stillegen. Die KRM würde brach liegen.
Und dass DB meint, ICE vom HGV-Zug zum allgemeinen FV-Zug herunterwirtschaften zu müssen um ICE gegen Fernbusse im Billigmarkt statt gegen S-Klasse als Premiumprodukt antreten zu lassen, ist einfach nur peinlich.

Da war man in Österreich konsequenter, man hat einfach die ICs 1 zu 1 durch Railjets ersetzt und brauchte keine neue Produktklasse. Wobei die Kapazität hier und da gesunken ist, was sich dadurch äußert, dass man in St. Pölten keinen Platz mehr kriegt, wenn man morgens mit 230 im Railjet per Verbundszeitkarte nach Wien pendeln will. Ich glaube das ist das einzige, wozu die Produktklassen in Deutschland gut sein könnten. Dass nämlich etwas eher einen Platz bekäme... theoretisch.

Das hätte die DB einfach genauso mit MET machen sollen, also zumindest technisch. Bzgl. Ausstattung und Zuggattung normalen IC angepasst.

Die ÖBB waren vor so 30 Jahren auf dem selben Level wie die DB, womöglich sogar noch niedriger. Es ist einer sehr merkwürdigen Konstellation einer schwarz-blauen Regierung, die die ÖBB eigentlich am liebsten privatisiert hätte, dem Widerstand dagegen und einem dann neu eingeführten CEO, der das Unternehmen entsprechend in die richtige Richtung lenkt zu verdanken, dass die ÖBB nun da sind, wo sie sind. Es hat sich womöglich bezahlt gemacht, dass Österreich den deutschen hinterherhinkt, die Bahnreform der ÖBB kam zum Beispiel erst nach 2000. Hab das genaue Datum nicht im Kopf.
Und die ÖBB haben halt bewiesen, dass sie es wert sind. Wobei man in Österreich durch die Westbahn vielleicht auch den nötigen Schubser bekam, um dann noch besser zu werden.

Ich weiss nicht, ob die ÖBB auch Gewinn erzielen muss, oder auch im FV subventioniert wird?
Bei DB ist das mit der geforderten Wirtschaftlichkeit kein Wuder, dass sie weit hinter ÖBB und SBB zurückgefallen ist.

Wobei die 245 zickig sein sollen. Im "echten Norden" bereiten sie zusätzliche Probleme zu den bereits ausgefallenen Married-Pair-Garnituren.

In Sachen Brandgefahr stehen sie 40 Jahre älteren, schlecht gewarteten Ulmer 218er in nichts nach.
Aber die technisch einfachere 246 wollte die DB ja leider nicht.

Find ich auch. Deswegen find ich den Taurus auch so genial, der kann einfach alles, Raijlet, IC, Regionalzug, Güterzug. Und dann auch noch so eine coole Tonleiter haben. Ich finde, da hat Siemens wirklich ein sehr gutes Fabrikat auf die Schienen gestellt, welches wegen der neuen EU-Crashnormen leider nicht weiter produziert werden kann. Stattdessen gibt es dann Vectrons, die komischerweise die Crashnormen erfüllen, was einem auf den ersten Blick zumindest paradox erscheint...
Naja und man hat halt so eine Lok
Der Fuhrpark der ÖBB ist im Gegensatz zu dem der DB ziemlich übersichtlich. Dominieren tun natürlich die Tauri, der Rest sind Altfahrzeuge. Wobei man einige Altfahrzeuge durch Vectrons ersetzen will.

Das hatten wir ja schon. Weder Siemens noch ÖBB haben es bisher geschafft, Fahrzeuge zu produzieren bzw. zu beschaffen, die meinem Geschmack entsprechen, ausser diese..
Bombardier (ADtrans) DB und Bombardier NJ Transit gefällt mir am besten.
Und In NJ ist der Fuhrpark auch recht übersichtlich.

Bei Museumszügen schaut verkehrsrot eher weniger toll aus. Und die Sauschwänzlebahn wird ja nur von Museumszügen betrieben.

Von Verkehrsrot war in dem Punkt nie die Rede. ;)

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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