ion, aber keine Lösung (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 23.06.2017, 23:49 (vor 3210 Tagen) @ J-C

Naja dann analog der LKW-Fahrer oder Busfahrer. Auf jeden Fall jemand, der ein Auge auf's Geschehen wirft. Gibt ja die Vision, dass man im autonomen Fahrzeug einsteigen kann und sich nicht um den Verkehr kümmern muss. So von wegen man will die Vorteile der Bahn ins Auto mitnehmen. Bloß wird man da halt zielsicher auf die Nase fallen.

Mit individuellen Zielen wird das nicht funktionieren. Wenn, dann erstmal nur auf festen Linien und wie die Technik dann mit kurzfristigen Sperrungen (Feuerwehr u.a.) umgeht, ist wohl auch noch nicht gelöst.

"Separatisten", das passt irgendwie, erinnert mich auch ein wenig an Star Wars, dann halt eben Train Wars ;-)

Zwischen den Zeilen stand es so, weil die GdL für ihre TF eigenständige TV haben wollte.

Vielleicht ist es aber auch einfach Deutschland, welches eben seine Eigenheiten hat?

Ist leider Autmobilnation, politisch und vom (dummen) Volk so gewollt.

Der Finanzminister ist eben dieser Meinung und würde lieber Breitbandausbau als Bahnausbau forcieren. Offenbar ist er der Meinung, dass man Menschen über's Internet transportieren kann...
ÖBB-Chef Matthä hat daher Stellung gegen Schelling bezogen.

Das ist immer das Problem, dass man meint, das eine schliesse das andere aus. Warum sollte Bahnausbau den Breitbandausbau oder Investitionen in Bildung, oder gar Bahnprojekte sich gegenseitig ausschliessen?
Man kann beides haben, auch wenn dann halt keine schwarze Null mehr steht.

In Österreich hilft man da nach und reißt den Dorfbewohnern normalerweise nicht ihre Haltestellen ab. Wirklich, wenn man in Österreich von Streckenstillegungen liest, dann sind das vor allem Strecken, wo das Ende ein Dorf von 3 tausend Einwohnern oder so ist, welches darüber hinaus gar keine Knotenfunktion hat. In Deutschland hat man mit Geesthacht schon vor Jahrzehnten eine Stadt von 30.000 Einwohnern von der Bahn abgehängt, muss man auch hinkriegen...

Aber auch viele noch existierende Strecken, haben heuer weniger Stationen als früher. Z.B. die Höllentalbahn mit Posthalde, Höllsteig, Kappel-Gutachbrücke, Hausen vor Wald, oder Memmingen - Kisslegg - Lindau, wo man in Buxheim, Unterzeil, Gebratzhofen und Ratzenrid durchfährt.
Wenigstens hätte man den Wegfall für Streckenbegradigungen und Abkürzungen nutzen können, statt umsonst dort vorbeizufahren.

Naja, aber was wenn die Bewohner schon vorher wohnten und ihnen "mal eben" eine Trasse geklatscht wird. Die hatten halt keine funktionierende Glaskugel.
Allerdings verhalten die sich trotzdem irgendwie asozial, ich meine die Orte, an denen die Bestandsstrecken führen, müssen deswegen noch mehr Verkehr aufnehmen, obwohl da schon nichts mehr geht. Die würden sich ziemlich über jede Entlastung freuen. Aber bei den BIs gilt mitunter wohl eher "Gartenzwerg first!"

Es wird nur zu egoistisch gedacht:
Neue Autobahn = schneller mit der Blechkiste = gut.
Neue ICE oder Transrapid Strecke = fährt bzw. schwebt nur vorbei, andere sind schneller als man selbst mit der Blechkiste und man hat nix davon = böse.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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