n, aber keine Lösung (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 24.06.2017, 00:39 (vor 3208 Tagen) @ J-C

Naja, mit individuellen Zielen wird es funktionieren, dass autonome Autos in Zukunft tatsächlich einen von Tür zu Tür bringen. Bloß, wenn man dann den Passagier von der Pflicht befreit, mal auf die Straße zu schauen, so werden es einige womöglich noch zu leicht haben, Chaos zu verursachen.

Also bei manchen Autofahrern ist es sogar ganz gut, wenn die keinen Einfluss mehr haben. ;)

Nebenbei, ich bin mal so frei, ein wenig populistisch zu werden, wenn man es nämlich nicht hinkriegt, die Klimas störungsfrei zu haben, sollte man vom autonomen Fahren gar nicht erst reden. Wurde heute daran erinnert, als beim Polonia ausnahmsweise mal die Klima nicht wollte. Seit sowas bei deutschen Zügen gerne mal zu passieren scheint, ist das nicht nur ein Problem der Polen ;-)

DB-Wirtschaftsbahn mit Einsparungen wo es nur geht. Aber 2015 war das noch schlimmer, als man einzelne Züge je nach Wetterbericht gleich vorsorglich im Werk stehen lassen hat, weil man wusste, dass die Klima überkochen würde. In dem Punkt muss man anerkennen, dass sich das inzwischen verbessert hat.

Tja letzteres ist für den einen oder anderen ein Problem. Am Stammtisch wiegt man einerseits wieder auf und andererseits werden die ÖBB gerne mal als steuerfressender Koloss der Parteibonzen dargestellt. Weil sie die letzten Jahre hoffnungslos verschlafen haben.

Die Gesellschaft ist z.Z. ohnehin in fast allem sehr gespalten. Egal was man macht, eine Hälfte wird immer auf die Barrikaden gehen.

Das ist schon arg. Auch in Österreich hat man zur Geschwindigkeitserhöhung Stationen aufgelassen, wäre sich anscheinend sonst nicht ausgegangen.

In DE wurde es als "Eilzugmässiges fahren" bezeichnet und die aufgelassenen Stationen (die überwiegend auch zurückgebaut wurden, also auch keine Krezungsmöglichkeit mehr) mit Bahnbussen bedient, die so unattraktiv waren, dass die bald darauf auch eingestellt wurden.

Zwischen Tirol und Vorarlberg gibt es übrigens auch einen Streckenteil, wo die Orte ausschließlich vom Fernverkehr bedient werden. Sind nur sehr wenige und ein Regionalverkehr würde sich nicht rechnen, aber ja das gibt es, dort wurden auch einige Bahnhöfe aufgelassen, bei der Topographie ist es aber eh so eine Sache, die Bahnhöfe an der richtigen Stelle zu haben.

Regionalverkehr hätte sich da nicht gelohnt, weil da eh schon Fernverkehrszüge fahren, für die man eh nicht extra zahlen muss.

Die Arlbergbahn ja, nur mit RJ, EC, IC und Güterzüge. REX oder R (Talent, City-Shuttle oder Wisel) sucht man zw. Landeck-Zams und Bludenz vergeblich.
Die Trennung DB FV-NV ist auf jeden Fall überflüssig und auch nicht mehr mit Trennung von EIU-EVU wegen dem "Wettbewerb" mit privaten EVU zwecks Trassengebüren zu rechtfertigen.

Tja, da sieht man, dass solche Art der politischen Partizipation auch mal nach hinten losgehen kann, wenn Partikularinteressen zu viel Gewicht bekommen.
Übrigens, wusstest du schon, dass paar Brückenpfeiler mal eben eine ganze Region zerstören können? Ich auch nicht ^^

Komisch, dass ich schon viele brütende Schwäne direkt neben Bahnstrecken gesehen habe, die sich vom Zugverkehr nicht im geringsten gestört fühlen. Aber wegen jedem einzelnen Baum sehen manche Grund für Aufstand.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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