Neues Verspätungsregime bei EC München-Zürich ab Dezember. (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 07.08.2015, 17:14 (vor 3976 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 07.08.2015, 17:19

Die IC-Steuerwagen (IC-Bt) der SBB sind von der Bauert auch keine EW IV, sondern EC-Wagen. Die IC-Bt haben einfach keine internationale Ausrüstung, weil es nicht gebraucht wird.

Ja doch, es würde eben schon gebraucht werden, wie man an den EC/IR (München-) St.Gallen - Zürich - Basel sieht, die einheitlich durchgebunden werden könnten.
Weitere Beispiele könnten noch folgen.

Deswegen ist deine Aussage über nicht fähig auch völlig daneben. Die IC-Steuerwagen der DB sind in ihrer RIC-Zulassung auch nur als normale Wagen zugelassen, als Steuerwagen ist er nur in Deutschland und sehr eingeschränkt in Österreich nutzbar. Ab nächsten Juni werden DB-IC-Steuerwagen wieder planmässig bis Zürich kommen, aber nur als gezogener Zug, da nicht als Steuerwagen zugelassen.

Sie können wenigstens überhaupt fahren. Wenn das kein Vorteil gegenüber der SBB ist, dann weiss ich nicht, was ein Vorteil ist.

Die EW IV und die EC-Wagen der SBB sind zwei völlig unterschiedliche Konstruktionen. Und die Flexibiltät würde extrem leiden, wenn man die EW IV nicht in Pendelzügen einreihen könnte. Denn für internationale Einsätze hat man ja die EC-Wagen-Flotte. Das macht sich auch in der Ausstattung bemerkbar, die EW IV als Inlandswagen haben Inlands-IC-Komfort, also komplett andere Inneneinrichtung wie die EC-Wagen. Die DB-Wagen können auch nicht alle in andere Länder eingesetzt werden.

Und warum fährt man im selben Takt (IR/EC) zwei unterschiedliche Konstruktionen?

Gegen welchen Pfosten bist Du jetzt gelaufen?

Solche Bemerkungen sind überflüssig. Damit disqualifzierst du dich von sachlichen Diskussionen!

Die Wagen werden im Schweizer Binnenverkehr tatgtäglich eingesetzt, nichts mit Isolation. Es ist völlig absurd, EW IV international vorrätig zu haben, wenn man dafür dann erheblich an betrieblicher Flexibilität einbüsst, vor allem da man für internationale Einsätze ja extra die 230 EC-Wagen angeschafft hat.
Aber klar, warum haben wir auch extra die EC-Wagen gekauft. Hätten wir doch dafür nochmal 230 EW IV kaufen können. Was braucht der EC-Fahrgast schon verstellbare Sitze in der zweiten Klasse oder Mittelarmlehnen oder grössere Beinfreiheit. Scheinbar alles unnötig, schrauben wir den internationalen Komfort auf den nationalen Komfort zurück. Ich werds für den Twindexx vormelden.

Die Ausstattung hat damit nichts zu tun. Es geht nur um die technischen, überflüssigen Unterschiede, die eindeutig zu groß sind.
Es hätte eine Möglichkeit gefunden werden sollen, damit Wendezug und IRC zusammen funktioniert.

Ich habe es schon gelesen. Aber es ist mit der Infrastruktur nicht machbar. Und da hast Du meins nie richtig gelesen oder nicht richtig lesen wollen. 68 km mit 160 km/h sind 25min 30s. Da kommen dann noch die Zeiten für Beschleunigung und Abbremsen dazu. In 29 min von München nach Buchloe geht nur:
A) ohne Fahrzeitreserve
B) mit teuren Streckenausbauten, um von München bis Buchloe ohne einen einzigen Geschwindigkeitseinbruch durchgehend 160 km/h fahren zu können.

Es war nur vorgesehen:
1.) 160 km/h Ausbau, so wie er mittlerweile durchgeführt wurde bzw. noch wird, Bespannung mit 2x210.4
2.) Verkurzung der Blockabstände
3.) Überholung der S-Bahn
4.) Führung München Hbf <-> Pasing West über Gleis AU/LI/DO statt über Gleis Ingolstadt mit 60 km/h Ausfädelung in die Güterbahn im Abzw. Kanal.
Alleine 4. bringt schon drei Minuten und damit war die Fahrzeitreserve doch integriert.
Aber du kennst dich bei DB Netz ja anscheinend besser aus. Du solltest dich ganz dringend dort bewerben.

Das Projekt ABS 48 wird zwischen München und Geltendorf keine Massnahmen vorsehen. Man wird dort die vorhandenen Geschwindigkeitseinbrüche wie Knoten Pasing oder gewisse Kurvenradien an der Strecke weiterhin haben und auch nicht mit Wako fahren sofern da nicht bereits heute GNT liegt. Und dann sollte es eben doch noch etwas Fahrzeitreserve haben.
Deshalb die EC künftig in gut 35 min von München nach Buchloe. Ich kenne auch Leute, die eine professionelle Laufleistungsberechnungssoftware haben, die hätten sogar unter anderem die exakten Fahrzeugdaten einer BR 245 zum Beispiel (braucht pro Rechnung nur drei Stunden). Von daher kann ich nur müde lächeln, wenn du meinst, es besser zu wissen.

1x BR 245 ist nicht mit 2xBR 210 vergleichbar.
Lächle ruhig weiter. Ich jedenfalls glaube DB Netz mehr als dir. ;)

Nein, das ist falsch. Da dann die Ec im Takt fahren, wird man für die auch eine Taktrasse Fernverkehr international anmelden. Und die haben in der Trassenvergabe die höchste Priorität. Deshalb ist für den EC völlig belanglos, was die S-Bahn machen wird. Die S-Bahn wird sich zwangsläufig dem EC unterordnen müssen. Da hat auch die BEG nicht szu melden, denn die Trassenvergabe hier ganz klar gesetzlich geregelt. Aus diesem Grund muss es die Schwiez auch nicht interessieren, ob da nun ein drittes Gleis gebaut wird oder nicht, da eben der EC eh Vorrang hat, as ist rein ein Problem des S-Bahn-Verkehrs. Die Schweiz interessiert es nur, ob der Knoten Pasing vielleicht mal ausgebaut wird (Westausfahrt).

Bedingung ist lediglich die Fahrzeit München - Grenze D/A in max. 1h 50 Min. Die wird eingehalten werden.
Ohne Mischbetrieb wären für die Twindexx nochmal fast 10 Minuten schnellere Fahrzeiten möglich mit Kurzwende in München.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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