echter HGV in CH und NL. (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Dienstag, 30.11.2021, 00:37 (vor 1592 Tagen) @ Oscar (NL)

30-45-60 -> 30-60-60, doch?

Klar, sorry. 30-60-60 natürlich; ev. aber auch 45-45-60 wie Alphorn schreibt.

Wenn man alles neu bauen würde, wäre eine Streckenführung Basel-Bern via Solothurn in der Tat eine interessante Option. Realistischer wäre aber eine Ertüchtigung der bestehenden NBS Bern-Olten auf 250 bis 300 km/h.


Geht das mit den aktuellen Tunnelquerschnitten? Ich habe so die Vermutung, die Gleise müssten weiter auseinander.

250 ginge auf jeden Fall, aber es gibt auch Überlegungen, dass noch mehr drinläge. Den aktuellen Gleisabstand habe ich leider nicht präsent.

Es gibt selbstverständlich ganz viele Hürden, die ich nehmen muss. Was ich damals geschrieben habe, war auch ein bisschen "aus dem lockeren Puls" geschrieben. Die konkrete Darstellung ist nicht leicht. Trassenwahl, Anbindung mit der alten Infra, usw.

Die Wahl der geeignetsten Linienführung scheint in der Tat knifflig. Vielleicht hilft es, sich erst mal noch genauere Gedanken über die Nachfragepotentiale zu machen.

Dazu kommt noch dass die meisten hier in NL noch konservativ über die Bahn denken. Lieber doch bestehende Trassen ausbauen und vorhandene Infra besser benutzen.

In der Schweiz haben wir das Problem, dass durch die rekordhohe Streckenauslastung (wahrscheinlich über dem betriebswirtschaftlichen Optimum) die Betriebs- und v.a. die Unterhaltskosten zunehmen oder sogar regelrecht explodieren. Könnte mir vorstellen, dass das in NL ähnlich sein könnte.

Meine Widerrede ist allerdings, dass die NL-Städte für echten HGV zu nah beieinander liegen.

Für HGV bietet sich das Prinzip 'Sammeln-fahren-verteilen' an. Im Fall NL könnte das heissen: Eine Zugkategorie fährt ab Amsterdam nonstop bis ins Ruhrgebiet, eine andere sammelt Reisende in den NL-Städten und fährt ab Landesgrenze nonstop.

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