Hauptbahnhöfe und Zugdichte (Reiseberichte)

Marien, Berlin, Mittwoch, 15.04.2015, 09:06 (vor 4075 Tagen) @ 218 466-1

Unterordnen schön und gut, aber gerade in großen Bahnhöfen wie Nürnberg oder München kann der Nahverkehr sicherlich nicht fahren wie er lustig ist. Wenn du den richtigen "Slot" verpasst, kann es sein, dass erst 10 Minuten später wieder was frei ist. Hat mir mein Opa mal so erklärt. Aus dem Grund gibt es im Fahrplan selten mal Verschiebungen über 5 Minuten hinaus, weil es einfach nicht möglich ist. Entweder man konstruiert den Fahrplan von Grund auf neu oder man verschiebt nur sehr minimal. Dazwischen ist kaum etwas möglich. Dazu kommen ja auch noch mit dem Besteller gemeinsam vereinbarte Anschlüsse. Die kann und will man nicht einfach aufgeben. Verschiebst du Linie A musste du also auch Linie B und C verschieben. Verschiebst du Linie C musst du auch D und E verschieben, usw. Am Ende bist du wieder bei der kompletten Neukonstruktion des Fahrplans.

Vermutlich will man wirklich einfach warten, bis die ICE-Strecke nach Erfurt fertig ist. Dann braucht es eh einen komplett neuen Fahrplan.


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