Reisezeiten M - B heute und mit VDE8 - und Alternativen dazu (Reiseberichte)

Aphex Twin, Dienstag, 14.04.2015, 02:35 (vor 4059 Tagen) @ L.Willms

Es gab ja Ausbaupläne auf den Altstrecken, die dann im Überschwang der Nachwendezeit in den Schubladen verschwunden sind. Sicher wäre man nicht an die angepeilten Ziele der VDE 8 herangekommen, jedoch wären die Unterschiede wesentlich geringer als mancher heute denkt.


Es geht hier um eine weitere Nord-Süd-Schneise durch das deutsche Mittelgebirge, welches eine Barriere darstellt zwischen der Norddeutschen Tiefebene und den Ebenen in Süddeutschland.

Hier kann man, davon bin ich fest überzeugt, signifikante Zeitgewinne nur durch Neubaustrecken erreichen, die nicht mehr den gewundenen Tälern folgen, sondern wirkliche Schneisen in Berg und Tal schlagen. Der wesentliche Fahrzeitvorteil durch die bisherigen Neubaustrecken -- Hannover - Würzburg, Mannheim - Stuttgart, Nürnberg - Ingolstadt und Köln - Rhein-Main -- wurden durch die Verkürzung der Strecken erreicht, indem man aus den Tälern ausgebrochen ist und richtige neue Schneisen in das Gebirge geschlagen hat.

Hingegen bringen Neubaustrecken in der Ebene, wo man dann statt Vmax 200 km/h auf Vmax 300 km/h kommt, solche drastischen Fahrzeitverkürzungen nicht, weil die Strecken dabei nicht so radikal verkürzt werden.

Dafür sind in der Ebene die Baukosten deutlich geringer. Gibt es eigentlich Zahlen die die Baukosten pro km der deutschen SFS (am besten inflationskorrigiert) darstellen?


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