Warum Linienbetrieb? (Reiseberichte)

Lumi25, Montag, 13.04.2015, 13:37 (vor 4058 Tagen) @ flierfy

Das ist recht leicht zu beantworten. Im Regelfall spart man dadurch Kosten indem man keine neuen Überwerfungsbauwerke bauen muss.

Ich gehe stark davon aus, dass irgendwo niveaugleich per Weichen eingefädelt wird oder wo ist die Überwerfung geplant?

Was den Betrieb angeht erweißt sich das allerdings als enormes Hindernis, denn man zeige mir bitte die hunderte von Güterzügen in Deutschland die jeden Tag in ihrer Plantrasse fahren. Jeder Güterzug hat auch seinen Fahrplan nur fährt man da auch schon mal etliche Minuten vor oder nach Plan.

So können sich dann betriebsbedingt ganz ungünstige Konstellationen ergeben was den Betriebsablauf angeht. Bei einem Richtungsbetrieb kann man dies auffangen selbst wenn beide Richtungsgleise in einer Fahrtrichtung besetzt sind. Der Gz bummelt dann einfach hinter der RB her und sobald der Fernzug überholt hat kann der Gz mit vollen 100 km/h aufs Ferngleis wechseln und die RB überholen und spart dadurch Zeit und Energie.

München-Augsburg, Offenburg-Rastatt oder Köln-Düren müssten mahnende Beispiele sein wie man es total verkehrt macht.

Ich erlebe es z.B. öfters hier in Lövenich, dass ab Horrem ein GZ so wie RB 38 zeitgleich abfahren und die RB 38 dann im GWB bis Lövenich fährt obwohl die Strecke viergleisig ist. Das Problem ist nur die RB 38 kann das S-Bahngleis nicht nutzen da Linienbetrieb.


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