Schnellen SPFV gibt's nun mal nur mit SFSen (Reiseberichte)

Lumi25, Montag, 13.04.2015, 14:17 (vor 4058 Tagen) @ flierfy

Abwarten. Erst wenn zwischen Nürnberg und Ebensfeld durchgehend 4 Gleise liegen, wird das ganze Potential der VDE8 zur Verfügung stehen. Und erst dann wird man Verkehre fahren können, die konkurrierenden Verkehrsträgern die nachfrage abgraben.


Es werden nie mehr als 2 Zugpaare pro Richtung in der Stunde sein.

Zubringerverkehr musste Thüringen schon immer bezahlen. Es dreht sich nun lediglich die Zubringerrichtung um. Insgesamt ergeben sich für Thüringen sehr viel mehr Vor- als Nachteile durch die beiden SFSen.


Also Jena ist wenn ich mich nicht irre ein bedeutender Technologiestandort und ich meine auch gelesen zu haben, dass diese teilweise abwandern will wenn Jena keinen regelmäßigen Fernverkehrsanschluss bekommt.

Das glaubst du ja selbst nicht. Die Bestandsstrecke eignet sich überhaupt nicht für den SPFV. Ausbauten, die wirkliche Fahrzeitgewinne gebracht hätte, wären ähnlich teuer gewesen wie die Teilabschnitte des VDE8. Doch dann hätte man sich weiterhin mit dem Regional- und Güterverkehr rumplagen müssen.


Kennst Du die Fahrzeiten wenn die Altstrecke ausgebaut worden wäre? Ein Ausbau von 80 km/h auf 160 km/h z.B. bringt wesentlich mehr als Du glaubst. Dagegen ist der Fahrzeitvorteil von 160 auf 200-250 km/h eher bescheiden.

Mal als Beispiel für die Frankenwaldrampe war immer wieder eine Umgehung geplant gewesen ähnlich wie sie jetzt im Spessart realisiert wird.

Zwischen Apolda und Naumburg hätte sich eine Neutrassierung der Strecke angeboten womit man die schnellen Verkehre Erfurt-Jena auf diese Route hätte verlagern können.

Das sind nur zwei Beispiele


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