Pardon, das ist manipulative Argumentation (Reiseberichte)

maxiboy, IBNR: 7006966, Sonntag, 12.04.2015, 20:21 (vor 4060 Tagen) @ Felix
bearbeitet von maxiboy, Sonntag, 12.04.2015, 20:21

Auf der Strecke lohnt sich das Fliegen noch...


Wird es sich auch nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke noch. Die Zugfrequenz zwischen Berlin und München wird im Vergleich zu heute wenn dann nur minimal zunehmen.

Das Fliegen war noch nie wegen der Taktung attraktiv, sondern wegen der kurzen Reisezeiten. Da ist es angesichts der Wettbewerbsfähigkeit ein Unterschied, ob man 4,5 Stunden Zug fährt oder mehr als 6 Stunden u.a. durch den Thüringer Wald juckelt.

...und auch Minibusse sind schneller als die Züge.


Und trotzdem fahren heute ICEs im Stundentakt. Offensichtlich findet die Bahn auch heute schon ihre Kunden.

Klar, da die Fernlinienbusse noch eine relativ neue Erfindung in der BRDDR sind.
Fest etabliert und ausdifferenziert haben sie sich noch nicht.

Und Weißenfels und Saalfeld (Saale) sind nun auch keine Weltmetropolen. Was bei der Autobahn schlecht ist, ist bei der Bahn plötzlich gut?


Natürlich ist es grundsätzlich gut, wenn auch kleine Orte erschlossen werden, aber dafür sollte man keine Autobahn bauen. Die Bahnstrecke gibt es ja schon, dann kann der Zug auch in diesen Orten anhalten.

Für alles gibt es ein passendes Werkzeug.
Ob ein ICE (angeblicher Hochgeschwindigkeitszug) so das Richtige ist für den Transport von Frischwaren wie Gemüse in die nächste Kleinstadt, besser als ein LKW, der auf Straßen fährt?

Gut, es gibt auch immer Leute, die predigen, wie toll alles werden würde, wenn man Kraftfahrzeuge verbieten würde und alle vom Schulkind bis zum Greis mit Rennrädern auf großstädtischen Gehwegen rumsausen. Aber vieles ist praktisch nicht darstellbar, weil man "gutes / schlechtes Verkehrsmittel" immer ideologiefrei und im Kontext sehen muss.


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