Dein Ansatz halte ich für richtig (Reiseberichte)

Giovanni, Dienstag, 14.04.2015, 21:15 (vor 4056 Tagen) @ 218 466-1

Ich halte das für falsch. Der Fernverkehr hat durch die längeren Wege viel größere Reserven. Zudem kann man nicht einfach irgendwelche Anschlüsse kaputt machen, nur damit der ICE 5 min schneller ist.


Ich halte das für richtig. Ein NV-Zug verliert 3-5 Minunten durch eine Überholung. Die FV-Züge verlieren über 15 Minuten durch die Blockabstand-bummelei. Das steht in keinen Verhältnis.

Wo hast du diese Zeiten her? Die 15min schneller hatte der ICE-T nur mit aktiver Neigetechnik geschafft - ohne nicht.
Auch braucht so eine Überholung oft länger als 3-5 Minuten...

Zudem:
Ich hab nicht mitgezählt, wie oft ein RE planmäßig zur Seite geholt wurde, damit der EC überholen kann - der dadurch nur eine Minute gewinnen würde.
Nur stand der RE dort meist vergebens, da der EC nie so absolut pünktlich war, dass die Überholung Sinn gemacht hätte.

Die Anschlüsse können angepasst werden, ggf. muss halt auch ein RE mal eine Milchkanne auslassen. Zw. München, Memmingen und Kißlegg wurde das zugunsten der EC München - Zürich 1993-2004 auch so praktiziert. Inzwischen wurde der Fahrplan so angepasst, dass die Überholung interiert ist bzw. nur noch 2h-Takt besteht.

Nur wie soll sinnvoller Nahverkehr aussehen, wenn der Fernverkehr wie Kraut und Rüben fährt? Einige Fernzüge ziehen Blutspuren hinter sich her, die die Diskussion um Münster-Albachten vs HKX lächerlich aussehen lassen.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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