die 1 km/h machen wirklich keinen großen Unterschied (Allgemeines Forum)

Henrik, Dienstag, 17.04.2012, 17:03 (vor 5105 Tagen) @ ICE-T-Fan

Sicherlich, als ICE-Fan regt es mich schon etwas auf, wenn man statt der glatten 250 km/h nun mit den unansehnlichen 249 km/h durch die Gegend fahren muss, aber von der Fahrdynamik und der Reisezeit macht es auf den alten SFS keinen Unterschied, da man durch besseres Beschleunigungen ja wieder Zeit aufholen kann.

Ausgeschrieben waren die Züge der ICE-Nachfolger der ICx ja noch mit 250 km/h, inklusive Option für 280 km/h.
Die Angebote waren der DB aber viel zu teuer.
Ergebnis der anschließenden Verhandlungen war dann die Klassifizierung für Kategorie II nach TSI, da es eben ausreicht und die "1 km/h" letztendlich keinen Unterschied macht.

Die TSI muss irgendwo eine Grenze ziehen.
Hintergrund der aktuellen Version ist nunmal, dass die großen Hochgeschwindigkeitszüge 250 km/h und mehr fahren
und gebaut wurden für den Einsatz auf eigens für den Hochgeschwindigkeitsverkehr mit 250 km/h und mehr neu gebauten Strecken.
Das Haupteinsatzgebiet der ICx ist Deutschland bzw. die deutschen SFS und bei denen ist es nicht so relevant, ob die Achslast nun 18 t oder 17 t beträgt.

Nur auf der KRM hat man das Problem, dass durch die Topografie 250 respektive 249 km/h zu wenig sind um die aktuellen Reisezeiten einhalten zu können, eben weil die ICx in den aktuellen Konfigurationen weniger Zugkraft pro Tonne Zugmasse haben als die 3. ICE-Generation.

Die Reisezeiten wären nicht das Problem.
Aber ein Problem ergibt sich nicht, eben grade weil sie wegen der spezifischen Anfahrzugkraft & mangels Wirbelstrombremse mit den Steigungen der KRM so ihre Probleme hätten. Entsprechende Fähigkeit war auch nicht gefordert.


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