OT: Autokosten werden stark unterschätzt (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Donnerstag, 24.01.2013, 11:49 (vor 4834 Tagen) @ br752

Ich gehe davon aus, dass ich ein Auto besitzen muss und brav die Fixkosten bezahle. Anschaffung und zeitlicher Wertverlust werden also klaglos getragen. Es gibt Fahrten die gehen nicht ohne Auto, insbesondere im laendlichen Umland. Angefangen vom Grosseinkauf, Ik*ashopping, Wochenendausflug und Kinderbetreuung. ...

Es gibt sicher Personen, die ein Auto besitzen müssen, zum Beispiel wer Arbeitsplatz oder Kunden anders nicht erreicht. Die meisten von Dir genannten Beispiele aber lassen sich auch ohne Auto lösen, besonders wenn man in der Stadt lebt (und das tun immer mehr): Grosseinkauf braucht es nicht, weil man dauernd an Läden vorbeifährt und klein einkauft; Ik*ashopping ist selten und geht per Car Sharing, Wochenendausflug geht mit der Bahn genauso und Kinder lassen sich im ÖV genausogut transportieren. Für mich ist das Auto also freiwilliger, als viele es hinstellen.

Ich will sagen: Die Bahn ist haeufiger guenstiger auch wenn man NUR die variablen Autokosten betrachtet. Meine persoenliche Rechnung nach 9 Jahren Zugfahren lautet: 1 Person ist per Bahn immer guenstiger, bei 2 Personen haelt es sich mit den variablen Autokosten die Waage.

Wenn ich bei meinem Golf-Beispiel bleibe, kommen die variablen Kosten (Betrieb und Werkstatt) auf 56 EUR für 400 km. Damit unterbietet man den (internationalen) Normalpreis, aber gegen Sparpreise und Bahncard 50 wird man sicherlich verlieren.


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