Graubündens Bahnträume (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Donnerstag, 24.01.2013, 01:03 (vor 4823 Tagen) @ Twindexx

In Graubünden gibt es eine unglaubliche Fülle von Studien und Ideen für eine Verbesserung der Bahn-Infrastruktur - welche allerdings ohne Ausnahme kaum eine Realisierungschance haben.

Beschleunigung Chur-Zürich von 74 auf unter 60 Minuten für 4 bis 7 Mrd EUR. Wohlgemerkt für einen Kanton mit 200'000 Einwohnern und kaum Durchgangsverkehr.

Dann hätten wir den Tunnel von Klosters nach Davos für 300 Mio EUR bei 15 Minuten Zeitersparnis. Davos ist ein Touristenort mit 10'000 Einwohnern, auch mit wenig Durchgangsverkehr.

Eine Ähnliche Studie gibt es für einen Tunnel Davos-Arosa (welche noch keine direkte Verbindung haben) mit Kosten von 400 Mio EUR. Arosa ist ein Touristenort mit gerade mal 3000 Einwohnern, ohne Durchgangsverkehr.

Und schliesslich gibt es noch eine Studie für einen Tunnel Scuol-Landeck (AT) bei Kosten von 1-2 Mrd EUR.

Dann gibt es noch Pläne für eine Verbindung in Graubünden-Vinschgau (Sudtirol) für etwa eine Milliarde EUR.

Den Vogel schiesst aber der AlpTrain ab, welcher eine HGV-Verbindung München-Chur-Milano fordert. Allein die Alpen-Untertunnelung käme etwa auf etwa 8 Mrd EUR zu stehen, inklusive Verbindungstunnel zu fast jedem Bündner Dorf...


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