AW zu Bahn und Schule & "Durchlässigkeit der 1.Klasse" (Allgemeines Forum)

Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 09:54 (vor 5638 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Jogi, Mittwoch, 26.01.2011, 09:56

Hallo,

Nein. Mit einem 2.-Klasse-Fahrschein hat man nichts in der 1. Klasse zu suchen (Durchgehen mal ausgenommen). Zum einen aufgrund der BB, zum anderen, weil man in der 1. Klasse nicht unerheblich mehr zahlt, um mehr Ruhe resp. "Komfort" zu haben. Der geht flöten, wenn die "Premium-Kunden" kommen.


Auch das Durchgehen ist nicht erlaubt, glaube ich - wäre also bereits Kulanz.


Moin,

jetzt wird mir klar, warum Graf Wrmz auf der Rollbahn "immer" zwischen den Ersteklassewagen einsortiert ist: um die nichtswürdige Kundschaft fernzuhalten. Und um vor der mäkelnden BC-Premiumkundschaft mögliche Erkrankungen des Grafen zu verschleiern.

Glaube ich also nicht so ganz. Kann da jemand was zu sagen?

In den BB wird sinngemäß nur gesagt, ein 2. Klasse-Ticket berechtigt nicht zur Fahrt in der 1. Klasse. Desweiteren habe jeder Reisende sich so zu verhalten, dass andere Reisende nicht über Gebühr gestört oder belästigt werden.

Explizit wird es demnach nicht ausgeschlossen; andererseits ist das hier weiter ausgeführte Beispiel dadurch gedeckt.

Die in dieser Ansammlung persönlichen Frusts* in einen Topf geworfenen Premiumkunden und Schwangeren (sprechen wir mal lieber allgemeiner von Schutzbedürftigen) sind ja glücklicherweise schon von anderen wieder auseinanderdividiert worden.

:)
Danke für den "allgemeineren" Begriff. So einer fiel mir gestern nicht ein. Schön, dass jetzt alle unter einem Hut sind :)

Was hat das nun mit Schule zu tun? Keine Ahnung. An manchen Stellen klingt es eher ein bißchen nach Kindergarten.

*quängel* "WILL ABBA MTSCHREIBEN" *quängel*

Ich bin ehe der Meinung, Lehrer und Bahn leiden unter einem gleichen Problem: da wohl jeder mal in der Schule war/ist und jeder mindestens einmal Bahn gefahren ist (wenn auch vielleicht nur von Strümpfelbach nach Kleinkuhfleckingen), meint jeder, er wisse, wie der Hase laufen müsse. Anders kann ich mir das schlechte "Image" nicht erklären.

Ja, auch ich habe mich schon über unmögliche Behandlung seitens des Zubs geärgert.

Prägt ja schließlich das "Image", also stimmt es zum Teil.

Außer der Vorbereitung der Abrechnung für den Endbahnhof kommt gelegentlich zum Beispiel auch die Lektüre großformatiger Boulevardzeitungen im Dienstabteil vor,

Sauerei, Lehrer lesen in Freistunden auch Zeitung (aber die hat dann ein paar mehr Buchstaben)...

während der halbe Zug um seinen Anschluss zittert (weil er unplanmäßig an Bord ist) und auch schon mehrfach um Klärung gebeten hat.

Wenn er die Anschlüsse vorgemeldet hat, bringt es ja eigentlich nichts, nochmal durchzugehen: wo keine weiteren Infos, bringt es im Endeffekt wenig, nochmal durchzugehen. Negativ ist "nur" die fehlende Präsenz - was auch wieder zum "Image" beiträgt.

Allerdings haben ich und die Situation auch schon genügend Schaffner und Schalterinas unhöflich und ungerecht behandelt.

Du "böser Reisender". Also sind alle so, s.o.

Mit der guten Schaffnerin, die kürzlich von Gießen bis Kassel im gemütlichen Wagenübergang gestanden ist und die Übergangstüren geschlossen gehalten hat, um ihre Reisenden im leicht überfüllten Zug zu schonen, hatte ich jedenfalls ordentliches Mitleid - und auch versucht, es ihr zu sagen.

Gute Zub, guter Reisender - verdammt, wie passt das in unsere nicht schwarz-weiße Welt?

Aber das alles hat doch mit der Frage nach der Gültigkeit eines Fahrscheins oder "allgemein zu gewährender" Kulanz nichts zu tun und gehört wenn überhaupt in eine Erlebnissammlung.

Im Ernst: da gehört ein Schreiben an DB Fernverzehr aufgesetzt, dass diesen Premium-Service der Zub ausdrücklich lobt. Es kann nicht sein, dass sie ihre Gesundheit riskiert (Erkältung o.ä.), ohne dass das honoriert wird.

Herzlichst
Jogi


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum