Schwarzfahren geht trotzdem scheinbar oft genug gut. (Allgemeines Forum)

Henrik, Dienstag, 25.01.2011, 13:04 (vor 5640 Tagen) @ Silver

Heute auch wieder erlebt: Anzugträger in der 2. Klasse mit Sparpreis im falschen Zug --> Die Sekretärin wars natürlich angeblich wieder. Und die ZUB ließ es natürlich "ausnahmsweise" noch mal durchgehen.

Das hat dann aber überhaupt nichts mit Schwarzfahren zu tun
und die Bahn sollte sich da stets sehr kulant zeigen.

Klar, "stets", "immer" kulant bei Reisen in Zügen, die nicht der Zugbindung entsprechen, bei nicht vorhandenen Bahnkarten, bei leider ganz wichtigen ungeplanten Unterbrechungen, die die Reise in den 3. Tag hinauszögern....immer, immer kulant sein....

Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und die Fahrgäste ihre Kunden und sie hat denen zu dienen und nicht umgekehrt. Die Fahrgäste haben nicht mehr "lästige Beförderungsfälle" zu sein. Die Zeiten der Bundesbehördenbahn sind doch wohl hoffentlich vorbei.

Die richtige Konsequenz wäre dann aber, alle Angebote mit Zugbindung zu streichen. Niemand jubelt über die Zugbindung, wenn man diese aber (aus gutem Grund) als preispolitisches Instrument nutzen will, muss man das auch konsequent tun, sonst wird es lächerlich.

Nein, das wäre die absolute falsche Konsequenz und schwarz-weiß-Denken ist eh absolut fehl am Platz.
Alle jubeln sie über diese Tickets, weil sie eben billig sind.
Die Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen und hat seine Kunden freundlich zu bedienen.
Wenn einem Kunden ein Fehler unterlaufen ist, dann hat das Personal diesen nicht frech dreist unfreundlich anzupampen und nach alter Manier Dienst-nach-Vorschrift durchzuführen,
sondern ihn nett freundlich zu behandeln und versuchen ggf. kulant eine Lösung zu finden.


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