Anmerkung zu den gummigefederten Rädern (Allgemeines Forum)

Jogi, Donnerstag, 20.01.2011, 13:57 (vor 5569 Tagen) @ Frank Augsburg
bearbeitet von Jogi, Donnerstag, 20.01.2011, 14:00

Hallo Frank,

... Der ICE 3 mit seinen späteren Achsenproblemen wurde vor seiner Amtszeit bestellt und wäre wohl von der Bundesbahn genauso bestellt worden.


Vermutlich eher nicht. Schon kleine Details an den ICE haben bereits gezeigt, wie weit DB AG und Bundesbahn hier auseinander sind. Kleiner Hinweis: Gummigefederte Räder...

du spielst auf das Unglück in Eschede an?
wikipedia spricht davon, dass man ab 1992 mit dem Gedanken spielte, die Radreifen zu entwickeln um das "Bistrobrummen" abzustellen. Im "BahnExtra 6 (2003)" wird die Anklage in diesem Punkt folgendermaßen zitiert: "Die Möglichkeit von Rissen [... - eigene Kürzung] hätte ... bereits vor der Einführung der ab Herbst 1992 im ICE eingesetzten gummigefederten Räder durch eine ... Festigkeitsanalyse aufgezeigt werden können und müssen."
An gleicher Stelle heißt es in der Zeitschrift, das "am 12. Januar 1998 mit einem Maß von 864 Millimetern eingebaut[e]" Rad habe noch bei der letzten Prüfung am 26.5. "einen Wert von 862 Millimetern" aufgewiesen, wobei "[d]as Grenzmaß [...] mit 848 Millimetern festgelegt [war]."

Die Bahnreform trat bekanntlich am 1.1.1994 in Kraft.

Grüße, Jogi


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