Frage: Ist der Halbstundentakt im RV realistisch? (Allgemeines Forum)

Mario, Montag, 25.10.2010, 15:32 (vor 5671 Tagen) @ ICE-T-Fan

Wobei siehe http://ice-fanforum.de/index.php?id=88248 man sich die Option für einen ITF offen halten sollte, selbst wenn man ihn schlussendlich nicht fährt.

Aber es kann auch Konstellationen durch spätere Streckenausbauten geben, wo sich der ITF wiederum lohnen könnte.

Der größte Fehler beider Seiten ist die absolut Festlegung auf eine Variante mit Tunnelblick. Es ist ebenso ein Fehler einzig und alleine den ITF im Auge zu haben als auch einzig und alleine das ich nenne es mal S-Bahn-Prinzip.

Vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt, sorry. Ich wäre natürlich froh darüber, wenn man mit Stuttgart 21 so weit wie möglich an einen ITF rankommen würde, WENN es Sinn macht. Ob man es mal so haben will, steht auch einem anderen Papier.

Jedoch halte ich für Stuttgart 21 den Begriff "S-Bahn-Prinzip" nicht ganz angemessen. Eher "abgestimmte Anschlüsse nur da, wo es auch wirklich Sinn macht". Wer z.B. aus Horb nach Tübingen will, wird wohl kaum den riesen Weg über Stuttgart fahren. Somit macht es schonmal keinen Sinn wenn diese beiden gleichzeitig im Tuiefbahnhof halten.

ITF, so wie es die Gegner wollen, ist für mich ein ABSOLUTER Begriff, eben weil ohne wenn und aber ALLE Züge von überall nach überall zu einer bestimmten Zeit im Kopfbahnhof stehen müssen. Da gibt es also überhaupt keinen Spielraum zur Verhandlung. Beim System der Befürworter von S21 sehe ich jedoch umso mehr Spielraum für flexible Lösungen, so dass eben Anschlüsse, die kaum einen Sinn machen, nicht unbedingt zeitgleich bestehen müssen. Falls jedoch verbesserte Anschlüsse gewünscht sind, dann könnte man da immer noch was machen. So gesehen sehe ich hier also die Gegner ganz klar in einer sturen Haltung, die sie nicht aufgeben wollen, wohingegen man bei den Befürwortern noch was machen könnte. Aber das soll jeder selber entscheiden.


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