Eben keine gleichmäßig Verteilung über alle 60 min (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Sonntag, 24.10.2010, 23:03 (vor 5678 Tagen) @ bigbug21

Hallo ICE-T-Fan,

Das ist schön und gut, nur werden die Züge eben nicht gleichmäßig alle 10 min fahren, sondern um die Anschlüsse zu realisieren wird es innerhalb einer Stunde Stoßzeiten geben, wo mal alle Gleise voll belegt sind und dann wieder Zeiten wo nur die hochfrequenten S-Bahn- und Regionalzüge fahren.


Es ist eben genau nicht das Konzept des Durchgangsbahnhofs, Züge aufeinander längere Zeit warten zu lassen. Das Konzept sieht dagegen vor, Fern- und Regionalverkehr etwa im Halbstundentakt zu fahren und gegeneinander um etwa eine Viertelstunde zu verschieben.

Aber lass mal einen Zug 20 min Verspätung haben, was im Fernverkehr nicht unrealistisch ist und schon fällt das System in sich zusammen wie ein Kartenhaus.

Ich sage ja nicht, dass das Pro-Argument falsch wäre oder völlig absurd, sondern nur, dass es im Alltag in der Praxis fehlschlagen kann.

Das kann das Fahrplankonzept von K21 aber auch. Nur sehe ich ehrlich nicht, für Millionen Euro einen neuen Bahnhof zu puddeln, wenn das Betriebsrisiko durch Zwangssparmaßnahmen an Anzahl der Bahnsteige und Zulaufstrecken erhöht ist und sich vom aktuellen Kopfbahnhof kaum unterscheidet.

Entweder man baut den Durchgangsbahnhof wie ursprünglich mit 10 Gleisen geplant oder man lässt es. Ein Kompromiss dazwischen wird die betriebliche Situation in irgendeinem Detail immer verschlechtern.

Ich muss trotzdem sagen, dass ich die Pro-Argument in der ersten Schlichtungsrunde durchaus überzeugend fand, zumindest auf dem Papier in der Theorie. Nur kommt bei jedem wie auch immer gearteten Abwägungsprozess unterm Strich immer eine leichte Kontratendenz heraus.


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