"PRO BAHN" ist ja ne echte Drohung ... (Allgemeines Forum)

Stoppable3792, Donnerstag, 26.03.2026, 14:26 (vor 21 Stunden, 45 Minuten) @ Der Blaschke

Moin Jörg,

dass PRO BAHN und die Schlichtungsstelle (söp) oft zahnlose Tiger sind, da gebe ich dir absolut recht. Die söp hat in meinem Fall ja bereits bewiesen, dass sie im Zweifel einfach den Textbaustein der DB abschreibt. Die Erwähnung ist für mich reines Pflichtprogramm – man muss halt auf dem Papier alle außergerichtlichen Eskalationsstufen abhaken.

Zu deinem Vorwurf, ich würde „eine ganze Seite verplempern“:
Versuch mal, dem DB-Kundendialog ein juristisches Tarifproblem zur Stückelung an fiktiven Grenzpunkten in drei Sätzen zu erklären. Da drückt der Sachbearbeiter nach Satz 1 auf den Knopf für Standard-Absage #42. Bei diesem Verein muss man leider im feinsten Juristendeutsch antworten, sonst wird es gar nicht erst gelesen.

Und zu deinem Verdacht, dass an der Sache „irgendwas faul“ sei:
Was soll da faul sein? Ich habe die Antwort der DB transparent hochgeladen. Die DB gibt darin selbst zu, dass die ursprüngliche Begründung des Personals falsch war. Statt das EBE zu stornieren, zaubern sie jetzt das Argument der „internationalen Reiseabsicht“ aus dem Hut, weil ihr eigenes System den Grenztarifpunkt Cheb(Gr) nicht für Anschlussbuchungen anbietet.

Faul ist hier also nur das Online-Vertriebssystem der Bahn und deren Versuch, dieses technische Versagen auf meinem Rücken mit 60 Euro abzukassieren.

Aber keine Sorge, ich verlasse mich nicht auf PRO BAHN. Der formelle Widerspruch liegt jetzt direkt bei der Fahrpreisnacherhebungsstelle. Und da liegt als Grußwort das Urteil des AG München (Az: 1142 C 19291/90) bei, das dieses unsinnige „Sie müssen zum Stückeln formal aussteigen“-Verbot längst als Verstoß gegen Treu und Glauben kassiert hat.

Mal schauen, ob die Rechtsabteilung der FN-Stelle das auch mit drei Sätzen abbügeln kann. ????

Viele Grüße


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