Wieso ein "deutsches" Problem? (Allgemeines Forum)

JoeO, Braunschweig, Mittwoch, 18.03.2026, 03:23 (vor 4 Tagen) @ Co_Tabara-98
bearbeitet von JoeO, Mittwoch, 18.03.2026, 03:24

Da Cheb der erste Verkehrshalt nach Schirnding ist, handelt es sich um eine internationale Fahrt nach 9.1.1 der Tarifbedingungen Deutschlandtarif.

Die für eine solche Fahrt anerkannten Fahrkarten werden in 9.2.2 und 9.2.4 beschrieben.
Zusätzlich gelten nach 9.2.3 die ausländischen Regelungen.

Hier werden aber die Beförderungsbedingungen der ČD falsch interpretiert.

In den Punkten 20. und 21. ist festgelegt, unter welchen Bedingungen im Zug ein Ticket ohne ("bez manipulační přirážky") bzw. mit tariflichen Zuschlag ("s manipulační přirážkou dle tarifu") verkauft wird.

Im Punkt 21.1. c) (also mit Zuschlag) findet man "z pohraničního bodu" also "von einem Grenzpunkt".

Also hat man tatsächlich den Anspruch, das man von einem Grenzpunkt kommend beim ČD Personal ein Ticket ab Grenzpunkt kaufen kann. Es ergibt sich aber mir aus den ČD-Bedimgungen kein Anspruch darauf, das dieser Verkauf tatsächlich zwischen Grenze und erstem Halt stattfinden muss.

Auf der Fahrt von Schirnding nach Cheb kann man nicht davon ausgehen (und hat keinen entsprechenden Anspruch) ein Ticket ab Grenzpunkt nach Cheb zu erwerben. Ohne dieses Ticket hat man für die Fahrt Schirnding-Cheb keine gültige Fahrkarte.

Auch wenn man davon ausgeht, das die Kombi D-Ticket bis Cheb(Gr) und ČD-Ticket von dort zum Haltebahnhof möglich ist, so muß man diese Kombi bei der Kontrolle auch vorweisen können.


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