D-Ticket ungültig bei „Reiseabsicht“ nach Tschechien? (Allgemeines Forum)

Stoppable3792, Mittwoch, 25.03.2026, 11:00 (vor 4 Stunden, 15 Minuten) @ Stoppable3792

https://gofile.io/d/XnDE3f

Es wird immer abenteuerlicher. Nachdem ich mich beschwert habe, gibt die DB Regio Bayern nun in einer Mail zu, dass ihre erste Begründung falsch war, hält aber an den 60 € fest – mit einer hanebüchenen neuen Logik.

Hier das Zitat aus der Mail des Kundendialogs:


„Diese teilten uns mit, dass die Ausstellung der Fahrpreisnacherhebung nach dem Tarif (EBE da Kunde keine gültige Fahrkarte hat) richtig war und ist. Lediglich die Begründung war falsch. Es ist richtig, dass ein Deutschland-Ticket für den innerdeutschen SPNV gilt und die Grenztarifpunkte grds. Tarifpunkte des D-Tarifs sind. Jedoch befand sich der Reisende auf einer internationalen Fahrt, die dem internationalen Tarif SCIC NRT [...] unterliegt.“

Die DB konstruiert hier eine „internationale Fahrt“, um die nationale Gültigkeit des D-Tickets auf deutschem Boden (bis zur Grenze) auszuhebeln. Nur weil ich danach in Tschechien weiterfahre, soll mein bezahltes Abo für die letzten 4 km in Deutschland nicht mehr gelten?

Sie geben zu, dass der Grenzpunkt zum D-Tarif gehört, bestrafen mich aber dafür, dass ihr eigenes System diesen Punkt nicht für Anschlussbuchungen anbietet.

Was sagt ihr zu dieser „Absichts-Theorie“? Seit wann macht die Intention, später eine Grenze zu überqueren, ein gültiges Ticket für das Inland ungültig? Ist das nicht ein klarer Fall von unzulässigem Verbot der Fahrkartenstückelung?


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