Die "Cheb-Falle": 60€ EBE mit D-Ticket trotz tschechischem T (Allgemeines Forum)

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 17.03.2026, 01:56 (vor 5 Tagen) @ numi

Man kann bei der ČD grundsätzlich immer ein Ticket im Zug kaufen. In der Regel gibt es dazu einen Schaffner im Zug, in seltenen Fällen (insb. im Großraum Prag) auch mal Automaten. Ganz selten kann man ein Ticket noch beim Fahrer kaufen. Es ist daher keine Frage, ob das Ticket im Zug gekauft werden könnte. Wenn es nun weder einen Schaffner, noch einen Automaten gibt und auch kein Verkauf beim Fahrer möglich ist, dann ist das sicherlich nicht die Schuld des Kunden. Wobei hier ja gilt, um überhaupt kontrolliert zu werden braucht man einen Schaffner und der kann ja Tickets verkaufen. Schwarzfahren geht in Tschechien also nur, wenn man kein Ticket und kein Geld hat um das Ticket im Zug zu kaufen.

Allerdings stellt sich die Frage, ob auch die 50 CZK (ca. 2€) Gebühr für den Bordverkauf zu entrichten sind. Auf der Webseite steht das dazu:
"Purchasing a ticket from the conductor is possible without a surcharge if you are traveling from a station where the ticket office was not open. Otherwise, a handling surcharge of CZK 50 must be paid." https://www.cd.cz/en/typy-jizdenek/jak-koupit-jizdenku/-28750/

Gilt ein nicht vorhandener Schalter an einem Grenztarifpunkt nun als "ticket office was not open"? Fragen über Fragen...

Und noch viel spannender - wechselt in Schirnding überhaupt der Zugbegleiter von Deutschem auf Tschechisches Personal?


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