Wieso ein "deutsches" Problem? (Allgemeines Forum)

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 18.03.2026, 12:06 (vor 13 Stunden, 13 Minuten) @ JoeO

Da Cheb der erste Verkehrshalt nach Schirnding ist, handelt es sich um eine internationale Fahrt nach 9.1.1 der Tarifbedingungen Deutschlandtarif.

Die für eine solche Fahrt anerkannten Fahrkarten werden in 9.2.2 und 9.2.4 beschrieben.
Zusätzlich gelten nach 9.2.3 die ausländischen Regelungen.

Da irrst du. Es handelt sich um eine Fahrt mit einer Inlandsfahrkarte von Schirnding nach Cheb(Gr) und eine weiter Fahrt mit einer Inlandsfahrkarte von Cheb(Gr) nach Cheb. Statt eines durchgehenden Beförderungsvertrag per Durchgangsfahrkarte mit beiden Beförderern gemeinsam, sollen hier die Verträge mit den beiden Beförderern getrennt abgeschlossen werden. Das ist grundsätzlich auch möglich, denn Fahrten über einen Grenztarifpunkt hinaus unterliegen nur dann den internationalen Beförderungsbedingungen, wenn für diese eine Durchgangsfahrkarte ausgegeben wird (siehe im Glossar der SCIC-NRT DB, diese gelten über den Verweis in 9.2.1 DT auf die CIV-PRR, die in 4.2. b) auf die SCIC-NRT BB als "besondere internationale Beförderungsbedingungen des Beförderers" verweisen.

Ergo: Keine internationale Fahrt, da keine Durchgangsfahrkarte. Für die Fahrt von Cheb(Gr) nach Cheb gelten die Beförderungsbedingungen der ČD. Diese ermöglichen den Bordverkauf gegen Aufpreis.

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Weg mit dem 4744!


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