Vorzüge - Kosten und Trassensituation berücksichtigen (Allgemeines Forum)

michael_seelze, Donnerstag, 04.12.2014, 16:46 (vor 4151 Tagen) @ TheFons

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, gab es mal das Konzept der Vorzüge, d.h. dass in Stoßzeiten ein Zug fünf Minuten vor dem Regelzug zusätzlich fuhr. Man könnte sich folgendes Ziel vorstellen: "Billigfahrer" in die Vorzüge und Normalzahler in die Regelzüge, soweit machbar. Vorzüge u. U. mit verringertem Komfort. ohne Bistro, eventuell sogar ohne 1.Klasse usw. (vielleicht so ein ICX light).

Man kann wohl nur einen kleinen Teil der zu den Stoßzeiten reisenden Menschen in andere Züge zu anderen Zeiten locken. Da dies so ist, bleibt nur der Einsatz zusätzlicher Züge zu bestimmten Zeiten. Diese Züge müssten dann leider außerhalb der Stoßzeiten rumstehen. Das ist aber nun nicht zu ändern und auch nicht so gravierend, da ja der Verschleiß entsprechend niedriger ist und die Züge lange Jahre eingesetzt werden können. Ich denke, dass ca. 12-15 zusätzliche Fernzugeinheiten allein für die Stoßzeiten schon sehr viel bringen würden, von der Notwendigkeit zusätzlicher Züge im Nahverkehr mal ganz abgesehen.

Wenn die Kosten für Energie, Trassen, Stationshalte, Wartung, Instandhaltung, Abstellung, Bewachung und Reinigung solcher 4-5 Tage in der Woche (wahrscheinlich auch noch inkl. Tfz) ungenutzten Fernverkehrseinheiten geringer wären als die zusätzlichen Einnahmen durch mehr verkaufte Fahrkarten und entsprechende Trassen und Bahnsteiggleise frei wären, würden die doch vermutlich auch eingesetzt werden.


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