mal etwas differenzierter angegangen (Allgemeines Forum)

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 04.12.2014, 11:03 (vor 4150 Tagen) @ funthomas
bearbeitet von guru61, Donnerstag, 04.12.2014, 11:03

es macht sicherlich keinen Sinn, das ganze persönlich zu sehen.

Was sind die Probleme mit dem jetzigen Tarifsystem:

Das Hauptproblem ist, das zu den nachfragestärksten Zeiten (Do abend, Freitag nachmittag/Abend, Sonntag nachmittag Abend, sowie auf diversen gut ausgelastete Linien Kunden sitzen, die entweder dafür wenig (BC50) oder sehr wenig (BC100)

PS. bitte nicht immer den Vergleich mit der Schweiz. Es ist nun hinlänglich bekannt, das die Schweiz den Bahnverkehr sehr massiv subventioniert. (das 6-fache pro Kopf der deutschen Subventionen). Da es politisch offensichtlich in Deutschland nicht gewünscht ist dutzende Milliarden/Jahr zusätzlich in den Bahnbetrieb zu investieren ist es leidlich diese beiden Systeme dann zu vergleichen.

Aber nur 1/3 pro Personenkilometer, gegenüber Deutschland.
Laut der „Eisenbahn Revue international“ (2/2011, Seite 93, es wird das „Primon-Gutachten zitiert) wendet die Schweiz 2,4 Cent pro Personenkilometer Bahn auf, Deutschland hingegen ca. das Dreifache, nämlich 7.0 Cent!

Und wnn wir die 16 Milliarden rausrechnen für die NEAT, die wir für die EU zahlen, und alles, was wir den Nachbarländern für die Finanzierung der Zulaufstrecken nachgeworfen haben, dann sieht die Rechnung noch mal anders aus!
Hier ein paar Beispiele:

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/bahnausbau-als-exterritoriale-wirtschaftsfoerderung-1...

http://www.medienmitteilungen.bs.ch/mm_vom_19_2_2008_beilage.pdf
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/basler-tramlinie-3-soll-ins-elsass-fahren-1.18301723
http://www.bav.admin.ch/aktuell/03876/04114/04116/index.html?lang=de
http://www.bav.admin.ch/aktuell/03876/04529/04532/index.html?lang=de
http://www.srf.ch/news/schweiz/wie-die-schweiz-das-europaeische-bahnnetz-mitfinanziert

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Gruss Guru


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