Schweiz: ICE ins Tessin, Neigezüge nach Frankfurt! (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 23.01.2011, 01:35 (vor 5569 Tagen) @ Twindexx

Vmax 250 höre ich auch zum ersten Mal. Nun, mit den bisher einzigen Hochgeschwindigkeits-Neigezügen (ETR 610) sind die Erfahrungen ja durchwachsen; sie wurden sehr spät fertig und waren deutlich zu schwer... hoffentlich gelingt der nächste Versuch besser.


Auf die ETR 610 hätten die SBB noch Optionen, man will diese aber offensichtlich nicht einlösen.

In jedem Abschnitt lässt Du eine neue Bombe platzen :) Hervorraged, davon profitieren alle.

Dem kann ich mich nur anschließen. Respekt! (Hopp Schwiiz) ;)


In allen meinen Beiträgen werde ich das sicher nicht hinbekommen, aber ich werde mich bemühen :) .


Das Konkurrenzprojekt mit dem Stadler gegen den Twindexx antrat hätte auf 200m 9 MW gehabt, bei Bombardier witzelte man, dass Stadler damit die eigene Ausfallrate kompensieren wolle, siehe FLIRT. Laut SBB-Angaben steht ein FLIRT nach zehn Stunden im Betrieb acht Stunden in der Werkstatt weil irgendwas im Antriebsstrang öfters mal kaputt geht.

Die FLIRT sind noch nicht ausgereift. Auch die DB-Version hat so ihre Problemchen.

Die Twindexx nach München einzusetzen ist ja erst mal nur eine eine Option, damit man München mit Genf via Bern durchbinden kann. Ob ein Twindexx IC200m zwischen St. Gallen und München voll werden wird, weiss ich nicht, man braucht den Doppelstöcker ja primär für Zürich - Bern.

Durchgehende Züge München-Genf. Das wäre eine gute Sache. Das gab es zuletzt in den 1970er Jahren zu der Zeit der Gasturbinen-210 im Allgäu.

Andernfalls, wenn die Fahrgastzahlen zwischen Zürich und München weiterhin in dem Mass steigen, wie in den letzten fünf Jahren (und das ohne Ausbau), dann könnte man einen Twindexx IC200m durchaus voll bekommen. Die SBB sind sich derzeit schwer am überlegen, ab nächstem Fahrplanwechsel zwischen Zürich und München ein fünftes Zugpaar einzuführen.

Interessant. Mit den Fahrzeiten wird es dann aber eng. Da muss entweder über Kempten ausgewichen werden, oder es gibt eine extra EC-Kreuzung in Aichstetten oder Leutkirch, oder der morgendliche RE-Schnellläufer Lindau-München wird geopfert.

Im Gegensatz zu Bern - Lausanne ist die Strecke Zürich - St. Gallen auf dem Abschnitt Winterthur - St. Gallen schon für bogenschnelles Fahren ausgerüstet, weshalb dem Taktknoten in St. Gallen ab 2015 nichts mehr im Weg steht.
Ab Dezember 2015 wird mithilfe der Durchmesserlinie und einer Überwerfung bei Effretikon St. Gallen mit ECN und ICN zum stündlichen Taktknoten, ab Dezember 2018 wird St. Gallen dann mithilfe der Ausbauten zwischen Zürich und Winterthur im Rahmen der vierten Teilergänzung S-Bahn Zürich mit den Twindexx zum halbstündlichen Taktknoten.
Es ist geplant, die Twindexx auch durchs Rhonetal einzusetzen, wenn genügend da sind. Das wird wohl erst, wie bei der Verbindung nach München, frühestens mit der Ablieferung der ersten Option von weiteren 53 Zügen möglich sein (2019 - 2024). Die ersten 59 Züge werden als IC St. Gallen - Genève-Aéroport, IC Romanshorn - Brig und IR Zürich - Luzern eingesetzt. Um die Twindexx warten zu können, wird bis 2013 in Zürich Herdern eine zusätzliche 400m lange Anlage für leichten bis schweren Unterhalt erstellt.
Zwischen Biel und Genf und zwischen Biel und Lausanne sind keine Fahrzeitverkürzungen geplant. Biel - Genf dauert heute 87 Minuten und Biel - Lausanne 59 Minuten. Als Kantenzeiten von knapp 60 beziehungsweise knapp 90 Minuten reicht das.

Insidernews vom feinsten. Danke.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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