Künftige Züge Zürich-München. (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Freitag, 21.01.2011, 02:14 (vor 5561 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Alphorn (CH), Freitag, 21.01.2011, 02:15

Die ECN werden vorallem über Basel nach Frankfurt hoch fahren.

Sehr überraschend. Warum die teuren internationalen Neigezüge auf Strecken einsetzen, die auch weitaus billigere normale Züge übernehmen können? Der einzig mögliche Grund wäre eine Durchbindung mit einer Neigezugstrecke, da gibts nur den Gotthard. Aber erstens hätte dann die stuttgarter Strecke kein Durchbindungsziel mehr (ausser man macht nach Mailand den doppelten Takt, was ich bezweifle) und zweitens bringen die Neigezüge am Gotthard nach 2016 (Basistunnel) nicht mehr besonders viel.

[Doppelstöcker mit WAKO] Ob man wirklich mit nur einem Grad Wankkompensation die Fahrzeiten von Acht-Grad-Neigezügen nur dank besserer Beschleunigung wird halten können?


Zürich - St. Gallen mit Halt in Zürich Flughafen und Winterthur mit je zwei Minuten Haltezeit in 57 Minuten und Bern - Lausanne mit einem zweiminütigen Halt in Fribourg in 54 Minuten zu schaffen war Teil des Anforderungskatalogs an die FV-Dostos bei aktiver WAKO.

Interessant. Jeweils unter 60 Minuten war zu erwarten, aber hier höre ich erstmals die "offiziellen" Zeiten. Das Ding ist ja ein Monster! Von 66 auf 54 Minuten ohne Streckenausbauten (?) ist enorm. Du hast nicht zufällig gehört, ob ARS mitbestellt wird?

Komfortverluste sollte es keine geben, da mit WAKO eine Kurve schneller befahren werden kann bei gleichbleibenden Querkräften.

Ist mir klar, aber ein Neigezug 8 Grad Neigefähigkeit kann trotzdem deutlich schneller durch die Kurven. Szenario: Kurve von Neigezug von 120 km/h durchfahrbar, dahinter lange Gerade mit 120 km/h. WAKO-Zug kann nur mit 100 km/h durch die Kurve, da nützt ihm die gute Beschleunigung zurück auf 120 km/h nichts... der Neigezug braucht gar nicht zu beschleunigen.

Was längere Strecken betrifft: Zumindest bei den SBB wird im Fahrplan einberechnet, wie schnell ein Zug nach einem roten Signal oder einer Lafa wieder die vmax erreicht, das hat eine Auswirkung auf die einberechnete Reservezeit.

OK, der Twindexx könnte also mit knapperen Reserven fahren.

Der vorläufige Bieler Umweg ist nicht vermeidbar, also müssen wir den wohl hinnehmen.


Auf sicher ist das auch noch nicht, über die Durchbindung der einzelnen Linien in Zürich HB ab 2016 will man sich noch nicht ganz festlegen. Die Durchbindung über Biel nach Genf ist nur derzeitiger Planungsstand.

Würde mich sehr wundern, wenn die Münchner Linie mit etwas anderem als Biel durchgebunden würde. Zum Vorredner: Momentan ist die Fahrzeit nach Genf über Biel die selbe, wenn mal WAKO kommt, ist's eine Viertelstunde langsamer. Allerdings verliert man über die Bieler Route natürlich interessante Ziele wie Bern und Lausanne.


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