Wieso schweizer Züge? (Allgemeines Forum)

naseweiß, Donnerstag, 20.01.2011, 21:15 (vor 5561 Tagen) @ 611003 3

Denke, es wurde noch nicht erwähnt. Der Hauptgrund für den Einsatz von Schweizer Neigetechnikzügen ist nach meiner Vermutung, dass St.Gallen - München nur die zweistündliche Verlängerung

Wirklich zweistündig ist das aber nicht. Ab Lindau fahren die nach München um 09:12, 11:12, 15.12 und 20.16 Uhr.

Wie schon von @218XXX-X erwähnt, es soll einen 2-h-Takt geben. Man macht den ganzen Schmonz mit Elektrifizierung, Neigetechnik und Lindau-21, damit einhergehend eine Fahrzeitverkürzung von etwa 45 min (04:15 -> 03:30) ja nicht, um später nur das gleiche spärliche Angebot zu fahren. Es sollen schließlich mehr Leute fahren wollen, sich der 2-h-Takt lohnen.

der stündlichen Linie Genf - Biel - Zürich - St.Gallen ist. Da die Zugzahl zwischen Zürich und St.Gallen verdoppelt wird (30-min-Takt "IC" und 30-min-Takt "IR"), können die internationalen Züge nicht mehr zusätzlich fahren, sondern müssen in die IC-Taktlinie eingebunden werden.

Kann man die da in St. Gallen nicht so lange stehen lassen, bis sie in den Takt passen?

Ja, was nützt das denn? Es ist nicht das Problem, wo der Takt liegt, sondern der Takt bis Genf geht, nicht mehr nur bis Zürich. Man braucht also viel mehr Züge in der Schweiz, da man dort eine viel längere Fahrzeit hat. Würde man mit 411er fahren, würde man ein guten Teil des zentralen Schweizer Ost-West-Verkehrs mit deutschen Fahrzeugen bestreiten müssen, gerade auch da man in der Schweiz in Doppeltraktion fahren muss. Für München-Lindau wird dagegen die Einzeltraktion noch lange reichen.

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