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ICE-T-Fan, Freitag, 11.06.2010, 16:34 (vor 5801 Tagen) @ naseweiß

Habe ich doch schon entsprechend geändert, siehe zweites Linienkonzept. Nur Eisenach ist in meinen Augen nicht ICE-würdig. Die müssten nach Hannover leider weiterhin in Erfurt oder Kassel umsteigen.


Dann bietet man halt einen IC auf der gleichen Strecke mit Halt in Eisenach an... Problem gelöst.

Den gab es doch, über Kassel. Der soll nun aber über Paderborn nach Dortmund. Lohnt eine Extra-IC-Linie Für Eisenach-Göttingen-Hannover? Erfurt-Göttingen-Hannover gibt es schon einen ICE.

Ob sich eine Extralinie für eine einzelne Stadt lohnt, wage ich zu bezweifeln, aber es lohnt sich N-S-Verkehr in Eisenach halten zu lassen, da es im Einzugsgebiet nur wenig dieser Möglichkeiten gibt. Bad Hersfeld, Bebra und Gotha werden in diesem Szenario ja auch nicht von Zügen aus Hamburg und Hannover bedient.

Umsteigen ist immer doof, da es die Verbindungen unattraktiv macht. Hallo... wenn ich meine Kumpels beim Fahrkartenkaufe begleitet, kaufen die alle lieber Eisenach-Ruhrgebiet via Paderborn statt via Frankfurt, weil die IC-Verbindung ohne Umstieg auskommt. Da ist es denen auch egal, ob sie über Frankfurt ggf. ganze Stunde schneller sind.

Sehr schön! Soll also für jede erdenklich Verbindung irgendwelcher Städte miteinander eine Extralinie eingeführt werden?

Also die DB AG sieht das im Grunde doch so oder nicht?

Warum denn die vielen Taktabweicher wie ICE Dresden-München; Berlin-Leipzig-Erfurt-Frankfurt-Mannheim-Basel-Interlaken, Dresden-Leipzig-Halle-Magdeburg-Hannover, usw.

Eine Zeit lang gab es ja auch den Linientausch zwischen 50 und 51 in Erfurt, mit Direktverbindung Dresden-Leipzig-Kassel-Hamm.

In Gebieten mit tendenziell wenig Fernverkehr lohnt sich scheinbar die Aufgabe des Taktverkehr zugunsten vieler individueller Direktverbindungen.

Wenn du schon Eisenach als ICE-unwürdig erklärst und massenweise irgendwelche Züge vorbeifahren lässt, die dort eigentlich halten könnten, dann solltest du schon ausgewogenen IC-Verkehr in alle Richtungen etablieren. Ich rede hier ja auch nicht von Stundentakt oder so...

Das klingt jetzt aber oberarrogant...

Wie bitte? Alsfeld hat 15.000 Einwohner. Was ist daran arrogant, den IC-Halt als keine absolute Selbstverstädnlichkeit zu bezeichnen? Der IC ist für die 156.000-Einwohner-Stadt "Lahn" (Wiki), ggf. auch Marburg da. Bei Alsfeld wird auf der grünen Wiese gehalten, damit man einige Landkreise in gewisser Weise erschließen kann, Prinzip Montabaur.

FV in Mittel- und Kleinzentren sollte in Deutschland mit seiner dezentralen Siedlungsstruktur durchaus eine Selbstverständlichkeit sein. Es muss nicht HGV sein, lohnt sich auch nicht, aber paar IC über Altstrecke zu den Bahnhöfen oder Montabaur-System sollte durchaus zu rechtfertigen sein.

Hier ist ein IC auf der Alstrecke deutlich sinnvoller... also Eisenach-Bebra-Bad Hersfeld-Fulda-Frankfurt.

Kann sehr gut sein, dann spart man sich auch einige Auf- und Abfahrten von der NBS. Folgende Fragen wären zu beantworten: Lohnt sich für Bebra/Hersfeld-Eisenach und für Eisenach-Erfurt die Nutzung der NBS? Man muss ja bedenken. Auf der NBS sind die IC trotz Auf- und Abfahren schneller. Man nutzt die Neubaustrecke besser und entlastet die Altstrecke (z.B. für Güter- und Regionalverkehr). Es kommt aber auch auf die genaue Lage der NBS an, schließlich lohnt es sich nicht, 20 km lange Auffahrten zu bauen, wenn die Altstrecke nur etwas langsamer ist.

Die Altstrecke Fulda-Eisenach gibt immerhin Fahrzeiten von unter einer Stunde her. Für einen IC sollte das eigentlich genügend. Theoretishc könnte man zwischen Bebra und Eisenach dann sogar kleines Stückchen der SFS benutzen und die Fahrzeit auf 40 min drücken.


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