Ein echtes Klimaticket (Allgemeines Forum)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09.08.2022, 09:25 (vor 55 Tagen) @ TheoretICEr

Ob alleine die Unbequemheit eines Autos reicht um das Wechseln auf die Bahn zu forcieren bin ich mir nicht sicher.

Das Auto hat komfortable Sitze und gehört einem alleine, man kann Radio hören, sich selbst Umwege suchen. Man findet immer eine Möglichkeit zum Essen und Trinken sowie auf‘s WC zu gehen

Das sind Argumente, die ich so bekommen habe. Kann man alle abfrühstücken:

Im Zug findet man selbst im Großraum in der Regel seine Ruhe. Schilderungen á la „Jedes Mal gibt‘s schreiende Kinder, laute Telefonate und gröhlende Fußballfans“ können bedenkenlos ins Reich der Märchen verfrachtet werden.

Musik hören am Kopfhörer geht auch super. Mach ich gerne mal, wobei ich ja die Freiheit nehmen kann, auch einfach mal abzuschalten oder aus dem Fenster zu schauen, ohne auf den Verkehr achten zu müssen.

Im Fernverkehr kann ich mich stets auf mindestens ein verfügbares WC verlassen, welches ich während der Fahrt butzen kann. Essen und Trinken geht während der Fahrt auch. „Caution hot“ Warnungen würde es weniger brauchen, würde man sein Heißgetränk im Zug konsumieren.

Bei Baustellen, in Großstädten, bei Großevents, überall ist das Auto sehr fehl am Platz und unbequem und trotzdem sind der Großteil der Leute damit unterwegs.

Definiere Bequem. Die Ironie ist, dass ich es im Auto vermutlich sehr bequem finden würde, da ich generell nicht zur Fraktion derer gehöre, die sich beim Autofahren stressen.

Was Leute für Geld dagegen tun ist bekannt, ich denke das ist unausweichlich.

Ansonsten stimme ich vollkommen zu.

Mobilitätsvermeidung ist tatsächlich auch on Österreich Teil der Umweltpolitik. Aber dann gibt es die Realität da draußen, die man als Home-Office-Enthusiast vielleicht nicht so gut kennt.

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Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?
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(Bildquelle: ČD)


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