Aber nur, wenn man weniger Personal braucht ... (Aktueller Betrieb)

Der Blaschke, Dienstag, 26.07.2022, 08:25 (vor 18 Tagen) @ ICETreffErfurt

Hey.

Deswegen soll das in Zukunft ja auch besser werden. Es dauert aber halt ein paar Jahre, bis neues Personal rekrutiert, geschult und geprüft ist. Ich denke mal, so ab 2026 herum wird es dann mal wieder besser werden mit der Pünktlichkeit. Bis dahin muss halt mit den Leuten gefahren werden, die gerade da sind.

Und 2026 sind dann mehr da? Wo sollen die alle herkommen? Deutschland schrumpft. Die Jungen werden immer weniger; die Rentner immer mehr.

Zukunftsorientiert wäre es, Abstriche bei den Rettungskonzepten zu machen. Fahrgäste im HGV müssen die Teilnahme an einer jährlichen Sicherheitsübung machweisen; sonst: kein Ticket, kein Einlass.

Außerdem sollten die Fernzüge auch auf Abfertigung durch den Lokführer (dann auch Zugführer) umgerüstet werden. Und das gesamte Fahrkarten(kontroll)wesen muss digitalisiert und automatisiert werden.

Dann muss man nur noch - wobei das das größte Problem ist - den Kunden beibringen, dass es Service nicht gibt. Dann gibt's wie im X2000 gesehen, ne SB-Mikrowelle im Speisewagen. Fraß spuckt der Automat aus; fertig.

Aktuell gibt es nur noch die Wahl zwischen personalbedingten Zugausfall oder Verspätung durch Warten auf Personal von einer anderen Leistung. Da können wir hier noch so hitzig diskutieren und weinen. Der Grund ist vermeidbar aber für den konkreten Zug am konkreten Tag nicht mehr änderbar.

Solange aber niemand weint und die Mißstände nicht zumindest regelmäßig geäußert werden, denkt die Plüschetage nachher noch, alles sei im Lot.


Schöne Grüße von jörg


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum