Warum NBS oft durchs Mittelgebirge... (Allgemeines Forum)

bendo, Donnerstag, 18.02.2021, 13:26 (vor 17 Tagen) @ Paladin

Ein berechtigter Einwand, ich möchte dazu folgendes einwerfen:

- NBS Hannover-Würzburg: Führt durchs Mittelgebirge
- NBS Köln-Frankfurt: Führt durchs Mittelgebirge
- VDE8 Halleipzig-Nürberg: Führt durchs Mittelgebirge

ABS Berlin-Hamburg: Flachland
ABS Berlin-HalLeipzig: Flachland
Rollbahn Köln-Hamburg: Flachland

Es ist also keineswegs so, dass Deutschland seine HGV-Strecken "günstig durchs Flachland" legt. Im Gegenteil....

Hallo,
das ist mir wohl bewusst. Da sich der Vergleich Schweiz<->Deutschland auf statistische Zahlen bezieht (€/km etc.), habe ich auch meinen Einwand auf das "Mittel" bezogen. Und trotz teurer NBS durchs Mittelgebirge sind in D bei einem 35000km-Netz pro km wohl kleinere Kosten zu veranschlagen, als bei einem (kleineren) Netz das zu beträchtlichem Anteil durchs Hochgebirge verläuft...

Zum Vergleich NBS/ABS: Weshalb NBS vorzugsweise durchs Mittelgebirge laufen ist nachvollziehbar: Aus Sicht der 1970er/80er Jahre lagen die "problematischen" Streckenabschnitte v.a. im Mittelgebirge: Die Strecken waren weit, kurvig und langsam. D.h. dort kann eine NBS den größten Effekt erzielen. Im Flachland konnte tlw. bereits bis 200km/h gefahren werden, auf Strecken die Städte schon recht geradlinig verbunden haben. Dort in eine Erhöhung der Geschwindigkeit zu investieren erschien wohl nicht effektiv im Vergleich zu Maßnahmen im Mittelgebirge. Erst jetzt, nachdem die meisten "Problemstellen" der Gebirge beseitigt sind, treten andere Probleme (z.B. Kapazitäten, Taktkonforme Fahrzeiten) in Vordergrund (NBS KA-Basel, NBS RMRN, Vmax-Erhöhung Hannover-Berlin etc.)

Gruß, bendo


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