Aber was ist das tatsächliche Problem? (Allgemeines Forum)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Sonntag, 18.10.2020, 16:31 (vor 4 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von J-C, Sonntag, 18.10.2020, 16:35

Ist es der Fahrpreisunterschied? Wenn ja, dann würde ich dafür plädieren, dass der Fernverkehr eine einheitliche Fahrpreisstufe wird.

Ist es die Frage, welcher Zug wo hält und wo nicht? Angesichts der Tatsache, dass Gelegenheitsreisende am ehesten Sparpreise nutzen und Pendler ihre Züge ja eh kennen, sehe ich nicht wirklich das Problem.

Was ist so schlimm daran, dass der ICE heutzutage eben mehr Orte mit einem Halt beglückt als mit veralteten Standards, die letztlich keine gute Begründung liefern?

Wenn Systeme nur deswegen in die Welt gesetzt werden, weil "Isso", dann kommt man einfach nicht weiter. Man muss das schon gut begründen, wieso ICEs nicht auch mal mehr Halte haben sollen. Man hat ja auch ein Angebot an schnellen Verbindungen, seien es Non-Stop-Züge, seien es Sprinterzüge (und die brauchen ja glücklicherweise seit einigen Jahren keinen Komfortzuschlag mehr). Mir ist es lieber, dass Manager von außerhalb gewisse Strukturen der DB hinterfragen und ggf. verbessern als wenn alt eingesessene Eisenbahner nur mit der Sicht von innen beschäftigt sind und auf ihren wilkürlichen Prinzipien sich festbeißen.

Der ICE ist für mich definitiv ein Vorteil, ich weiß, welchen Komfortstandard ich erwarten kann, wenn es so läuft wie geplant.

Und ich finde schon, dass 220-230 km/h durchaus schnell sind. Damit kann auch etwas erreicht werden.

Also wo ist nochmal das Problem für den Fahrgast persönlich?

Es gibt Prinzipien, die hätten eine gute Begründung, etwa wenn es um optimale Umstiege geht, optimale Fahrzeiten um Taktknoten zu ermöglichen, etc.

Aber einfach nur sagen, ein ICE hat nur da und dort zu halten, weil isso, ist einfach nicht genug.

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Make Ice Cream great again!


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