RJ & ICE, Europas Bummelzüge (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 16.10.2020, 06:55 (vor 12 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 16.10.2020, 06:57

Es ist der Vorteil, dass die ÖBB da massenhaft Railjets beschafft hat. Und die äußeren Zwänge im Fahrplangefüge erfordern keine 230km/h für die IR-RJs, 200 würden reichen, 160 wohl knapp nicht. Wenn das der Pünktlichkeit zu Gute kommt, umso besser. Glücklicherweise setzen sie ÖBB auf der Westbahn systematisch auf eine schnelle B-Verbindung. Die deutsche Lösung wäre: Ein ICE/RJ analog dem RJX, mit sporadischen Halten in Amstetten und darunter direkt ein RE, der jedes Kaff bedient und auch nur je Wien-St. Pölten, D Pölten-Linz und Linz-Salzburg fährt, ohne richtigen Anschluss der RE untereinander. Oder um hier an eine andere Diskussion anzuschließen: Wäre so, als gäbe es stündlich einen Nonstop ICE Berlin -Hamburg und ebenfalls stündlich einen IR-ICE, der auch 230 fährt, aber alle IC Halte plus 1-2 zusätzliche Bahnhöfe bedient und Hamburg-Berlin in runden zwei Stunden schafft - wobei ich da argumentiert habe, dass ein 200er Zug reichen würde.

Wenn ich das rot markierte lese, würde mir der Hut hochgehen, wenn ich einen auf hätte.
Es ist doch Unsinn, den gesamten FV pauschal "RJ" bzw. "ICE" zu nennen. Genau für sowas gab es in den 1990er IC, IR/D.
Bei Zugläufen, wo man 230 bzw. 250 km/h nicht erreicht und wo an Städten <100.000 Einwohner gehalten wird, haben die Zuggattunge RJ und ICE nichts zu suchen.
Auf der NIM wurde z.T. auch planmässig von Ingolstadt bis München der MNX vorgelassen, mit Anschluss vom ICE...
Auf einigen Strecken sind IC sogar schneller als ICE.
RJ und ICE sind halt nur allgemeine Bummel-Fernzüge.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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