Mottgers-Spange vom Tisch! (Allgemeines Forum)

SPFVG, Samstag, 05.05.2018, 04:07 (vor 2896 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von SPFVG, Samstag, 05.05.2018, 04:08

Das sicher, schließlich dürfte es zwischen Frankfurt und Nürnberg weiterhin mindestens einen Stundentakt geben.

Glaub ich eben nicht, langfristig seh ich nur die paar ICEs von/nach Wien auf der Strecke. Die ganzen Ausbauten RMRN/Wendlingen-Ulm-(Augsburg) erhöhen schließlich auch die Kapazitäten sehr stark. Da kann man dann ohne Probleme mehrere ICEs pro Stunde fahren lassen, während über Aschaffenburg der Güterverkehr geleitet wird, Stichwort Netz21 / Trennung von ICE und Güterverkehr.


Und die Leute, die in der anderen Stunde von Frankfurt nach Würzburg oder Nürnberg wollen, sollen dann halt über Fulda fahren? Ich glaube nicht, dass ein Zweistundentakt dem Fahrgastpotenzial gerecht wird.

Naja, wenns nötigt ist dann halt wie im anderen Beitrag erwähnt ein schnöder IC mit Umstiegszwang.

Mal abgesehen davon, dass die Aschaffenburger Lobby auch um ihre Direktverbindung nach München kämpfen wird, aber die schätze ich tatsächlich als eher nicht entscheidend ein.

Bekommen/behalten sie bestimmt ... über Augsburg :)

Auf der linken Rheinstrecke fahren übrigens trotz KRM und starken Güterverkehrs weiterhin stündlich Fernzüge.

Jupp, quasi im Güterzugtempo, damit nicht viele Trassen zerschossen werden. Größtenteils ICs und Ausbau für HGV ist dort ebenfalls keiner geplant ... das seh ich dann eher als Wink mit dem Zaunpfahl für Aschaffenburg-Würzburg, dass dort ebenfalls nicht viel passieren wird und größtenteils ICs fahren werden.

Eigentlich müsste man auch endlich mal Würzburg-Nürnberg angehen. Wenn es dort auch ein paar NBS-Abschnitte gäbe, sähe die Sachlage schon wieder ganz anders aus.

Ja Kantzeiten sind wichtig, kriegsentscheidend ist aber das Kosten/Nutzenverhältnis.

Wenn das mangels zu weniger ICEs über Aschaffenburg nicht mehr erreicht wird, dann war es das.


Das kann natürlich auch bei "immerhin" noch einem Zug pro Stunde tatsächlich passieren. Die SFS Fulda-Würzburg würde man heute wahrscheinlich eher nicht mehr bauen.

Garantiert nicht mehr, das war ja noch ein reines westdeutsches Projekt am ehemaligen Rande der Republik. Heutzutage gäbe es nur die VDE8 und dann von Erfurt nen Ast nach Göttingen. Gleise liegen dort schon, nur fehlt ne Oberleitung. Die sollte man demnächst dort auch mal ziehen, wäre ne nette Umleitungsstrecke. Nur dumm, dass es noch keinen Anschluss der NBS in Richtung Gotha gibt. Immerhin gibts noch ne Nebenstrecke Bad Langensalza-Erfurt, mit dem man das lösen könnte, aber die hat Vmax 80, da müsste also tüchtig begradigt und ausgebaut werden -> wird auch nicht billig.

Naja egal, es ist wie es ist.


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