Mottgers-Dreieck: hoher Nutzen für Großinvestition (Allgemeines Forum)

Bronnbach Bhf, Donnerstag, 06.02.2014, 00:46 (vor 4444 Tagen) @ ThomasK


(2) >Die Mottgersspange ist großer Mist, weil es dadurch keine Fahrzeitverkürzung für alle FV nach Norden und Osten gibt. Frankfurt-München ist mit 3h Fahrzeit schon sehr gut.


Nein ist es nicht. Marktfähig wäre eine Beförderungszeit zwischen Frankfurt (Main) und München von ca. 2:15 Stunden bis 2:30 Stunden nebst einem Halbstundentakt via Würzburg.

Aha. Und was ist mit den Strecken nach Berlin und Hamburg? Hier fallen 2 Metropolen, beide um ein wesentliches größer als München und Nürnberg zusammen, hinten runter, nur weil man den Verkehr in deinen Augen nach Nürnberg-München weiter beschleunigen soll. Gerade auf den Strecken nach Hamburg und Berlin kann man noch viel mehr Fahrzeitgewinne heraus holen und damit wesentlich mehr Verkehr auf die Schiene holen, als es der Korridor nach Nürnberg vermag. Von den Unterwegsstädten Hannover und Kassel wollen garnicht erst reden. Dann wird die Rechnung noch schlechter für die Relation nach Nürnberg-München.


Hier vergleichst du Äpfel mit Birnen. Frankfurt - Wien ist eine europäische Hauptverkehrsachse mit starkem Güterverkehr zwischen Benelux und Süd/Ost-Europa.

Nein, Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wir dskutieren über den Fernverkehr und Du bringst nun als Gegenargument den GV ins Spiel. Und das ausgerechnet bei der Mottgersspange, die nach dem User "sb" für den GV garnicht nutzbar sein soll, sondern eine reine Rennbahn werden müsste. Denn aus diesem Dialog mit "sb" stammt mein Zitat. Die KBS 800 zwischen Aschaffenburg und Lohr ist zudem so langsam, das ICE und GV im Gleichschritt dahin schleichen. Auf dieser Strecke ist der ICE mit Sicherheit kein Trassenfresser.

Und selbst beim GV wäre der Verkehr nach Hamburg/Bremen prioritär, weil es eine Zulaufstrecke zur Seehafenhinterlandanbindung ist. Hier klemmt es heute schon.

Ich denke, dass man langfristig beide Massnahmen benötigen wird, die Mottgers Spange Richtung Würzburg und Fulda und zusätzlich punktuelle Ausbaumassnahmen auf den KBS 615 und 800.

Ich bin bei Dir, dass man klotzen statt kleckern sollte. Mottgers wäre aber eine einzige Fehlinvestition. Denn es gäbe damit keine Beschleunigung der FV Linien nach Norden und Osten, die um ein wesentliches mehr an Fahrgästen generieren als Nürnberg und München. Daher befürworte ich eine Diretissima Gelnhausen-Fulda, den beschriebenen Bypass von Hanau zur Beschleunigung der Verkehre ab Frankfurt Ost und zur Erhöhung der Durchlässigkeit von Hanau Hbf.

Für den Abschnitt Heigenbrücken - Lohr am Main habe ich hier schon alles beschrieben:
Link

Für den FV Korridor Nürnberg-Frankfurt ist viel wichtiger, das man eine SFS Würzburg-Nürnberg baut. Die KBS 800 platzt nämlich hier aus allen Nähten und die Verkehre müssen driengest entmischt werden. Fahrzeit rund 30 Minuten. Dann hast Du deine 2:30 für Frankfurt-München. Weniger brauch es nicht, denn dafür liegt der Landshuter, ich meine natürlich Münchner Flughafen viel zu weit ab vom Schuß.


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