Mottgers-Dreieck: hoher Nutzen für Großinvestition (Allgemeines Forum)

Lumi25, Freitag, 07.02.2014, 01:46 (vor 4451 Tagen) @ Bronnbach Bhf

Nein, Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wir dskutieren über den Fernverkehr und Du bringst nun als Gegenargument den GV ins Spiel. Und das ausgerechnet bei der Mottgersspange, die nach dem User "sb" für den GV garnicht nutzbar sein soll, sondern eine reine Rennbahn werden müsste. Denn aus diesem Dialog mit "sb" stammt mein Zitat. Die KBS 800 zwischen Aschaffenburg und Lohr ist zudem so langsam, das ICE und GV im Gleichschritt dahin schleichen. Auf dieser Strecke ist der ICE mit Sicherheit kein Trassenfresser.


Natürlich sind die ICE Trassenfresser. Wie ich schon geschrieben wird künftig jeder Güterzug aus Richtung Köln/Frankfurt nach München/Österreich den Weg über die neue Umgehung der Spessartrampe nehmen wollen. Das heißt insbesondere der Abschnitt Aschaffenburg - Nantenbacher Kurve wird aus allen Nähten platzen. Da sind auch private EVU. sicherlich bereit höhere Trassenpreise zu bezahlen wenn man sich das Nachschieben dadurch ersparen kann. Die Infrastruktur stellt dem ganzen noch ein zusätzliches Bein. Wir kennen ja den Sparausbau seitens DB Netz. Man baut lieber niveaugleiche Abzweige statt niveaufreie Abzw.

Die Nantenbacher Kurve so wie auch die Einfädelung der Hauptstrecke aus Richtung Darmstadt in die Hauptstrecke Hanau-Aschaffenburg sind solche Zwangspunkte. Wenn da ein 600m langer Güterzug mit 40-60 km/h einfädelt dauert dies.

Klar man könnte dies entsprechend umbauen aber schau dir mal anhand von der Nordeinfädelung (aus Richtung Wiesbaden) in Mainz an wie lange es dauert bis solch eine sinnvolle Maßnahme mal umgesetzt wird.

Und selbst beim GV wäre der Verkehr nach Hamburg/Bremen prioritär, weil es eine Zulaufstrecke zur Seehafenhinterlandanbindung ist. Hier klemmt es heute schon.


Dafür würde sich die Main-Weser-Bahn viel besser anbieten. Dort ist nämlich noch sehr viel Platz zumindest ab Gießen bis Kassel.

Für den Abschnitt Heigenbrücken - Lohr am Main habe ich hier schon alles beschrieben:
Link


Wann würde das wohl umgesetzt? Und Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass man die alte Trasse für den GV nehmen könnte. Da würden die Anwohner Sturm laufen zudem bekommt man mit 1-2 Fernzügen keine Strecke voll.

Für den FV Korridor Nürnberg-Frankfurt ist viel wichtiger, das man eine SFS Würzburg-Nürnberg baut. Die KBS 800 platzt nämlich hier aus allen Nähten und die Verkehre müssen driengest entmischt werden. Fahrzeit rund 30 Minuten. Dann hast Du deine 2:30 für Frankfurt-München. Weniger brauch es nicht, denn dafür liegt der Landshuter, ich meine natürlich Münchner Flughafen viel zu weit ab vom Schuß.


Das bleibt ein Wunsch und mehr nicht. Eine NBS Würzburg-Iphoven bzw. bis zum Anfang des heutigen 200 km/h Abschnitt wurde damals verworfen.

Das einzige was ich für realistisch halte wäre ein Ausbau Neustadt (Aisch) - Fürth mit einigen Trassenbegradigungen so das dort durchgängig 160 km/h möglich wäre.


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