Wenn schon HGV, dann richtig! :) (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 15.01.2016, 21:46 (vor 3780 Tagen) @ 462 001
bearbeitet von Oscar (NL), Freitag, 15.01.2016, 21:49

Hallo zusammen,

Wenn es nur um kürzere Reisezeiten geht, dann bitte, hier sind schonmal ein paar Ideen:
-Ausbau Breda - Eindhoven auf 230 km/h ohne Einschränkungen
-Ausbau Eindhoven - Blerick auf 230 km/h
-Ausbau Venlo - Viersen auf mindestens 160 km/h und komplett zweigleisiger Ausbau

Bis hier ganz gut, doch wie wärs mit:
- Südlich von Viersen gehts über eine Neubaustercke zum Mönchengladbacher Flughafen(damit der doch endlich seine Anbindung erhält!).
- Dann geht es am südlichen Rand von Kaarst vorbei und in höhe Neusserfurth geht es in die Bestandsstrecke der S28.
- Zwischen M´gladbach-Flughafen und Kaarst-Süd könnte man für die S28 noch eine Verbindungskurve zum Kaarster See bauen.

Wenn schon HGV, dann richtig! Also fangen wir mal an mit der quasi-Verbahnung der heutigen IC-Busstrecke. Also eine Rennbahn Antwerpen-Duisburg/Köln.
Dort, wo Autobahn und Rennbahn die N69 kreuzen, kommt ein Turmbahnhof "Eindhoven ICE". Auf der N69 ist ja eine hochwertige Busstrecke Eindhoven-Valkenswaard geplant, wo man etwa jede 5 Minuten ein Gelenkbus nach Eindhoven Hauptbahnhof/Stadtmitte schicken kann.
Dort, wo die Rennbahn die Strecke Venlo-Nijmegen kreuzt, kommt ein Turmbahnhof "Venlo ICE", inklusive Haltestelle für die Regionalbahn Venlo-Nijmegen. Dicht vertaktete Busse und Bahnen bringen den Fahrgast nach Venlo Hauptbahnhof/Stadtmitte.
Bei Kempen/Kerken kreuzt die Rennbahn eine andere Rennbahn: Utrecht-Nijmegen-Köln.
Zwischen Oberhausen und Duisburg dann ein Bahnhof "Duisburg ICE", dort wo man die (dann zu IC-Strecke abgestufte) Trasse Arnhem-Köln kreuzt. Auf der Fahrt nach Berlin soll man ja nicht in Duisburg Hbf kopfmachen.
Nachts fahren auf dieser Strecke die Güterzüge, die eigentlich auf der Eisernen Rhein fahren sollten. Die Belgier zufrieden, weil sie dann doch einen Eisernen Rhein haben; Provinz Limburg zufrieden, dass das Naturschutzgebiet Meinweg (zwischen Roermond-Grenze) weiterhin besteht.

Dann die Rennbahn Utrecht-Nijmegen-Köln. Diese führt ab Utrecht parallel an der Autobahn A12 und biegt bei De Haar ab nach Wageningen, das einen IC-Bahnhof am Rande der Stadt bekommt. Weiter geht's nach Nijmegen, wo der Bahnhof Dukenburg 1 km nach links verschoben wird und parallel an der Autobahn A73 als Turmbahnhof "Nijmegen ICE" auftaucht, dort wo die Strecke die IC-Strecke Nijmegen-Den Bosch kreuzt.
Weiter geht die Strecke nach Krefeld; Option ist "Geldern ICE".
Bei Kempen/Kerken kann man dann nach Duisburg abbiegen.
Der Bahnhof "Krefeld ICE" kommt dort, wo die Rennbahn die Strecke Duisburg-Viersen kreuzt.
Bahnhof Neuss wird erheblich gepimpt zum Bahnhof "Düsseldorf ICE".
Die Rennbahn nach Köln biegt südlich von Chorweiler nach links ab und überquert dort den Rhein. Dann fädelt die IC-Strecke Düsseldorf-Köln ein und kommt man in Köln-Deutz tief, selbstverständlich zu "Köln ICE" umgebaut.
Somit haben Arnhem und Nijmegen ihre eigene ICs, werden Veenendaal und Wageningen (Stadt) IC-Bahnhof, wird ICE International nicht mehr von grenzüberschreitenden Pseudo-REs und Betuweroute-Cargos ausgebremst und werden die Hohenzollernbrücke und der Kölner Hauptbahnhof entlastet.

Der Strassenverkehr macht es ja vor. Autobahnen führen ja auch weitgehend um Stadtzentren hin, stadt kreuz und quer durch Stadtzentren. Wieso soll das denn mit Schienenautobahnen anders sein?

:)

gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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