Limitfaktoren in NL. (Allgemeines Forum)

thelasse, Utrecht(NL), Freitag, 15.01.2016, 18:32 (vor 3799 Tagen) @ SPFVG

1. Selbstverständlich die HSL-Zuid. Dort gehen 300 Sachen, wenn man möchte.

Ja, ab Breda, dann aber erstmal nur 130-140 nach Eindhoven.
Weisst Du wieso? Das sieht doch alles schnurgerade aus, wenigstens 160 - wie zw. Eindhoven und Venlo - müssten doch möglich sein, oder gibts da veraltete Zugsicherungssysteme?


ATB ist zur Zeit Limitfaktor. Die lässt nur 140 km/h zu. Auch die verbesserte ATB.
Es wäre sowieso wünschenswert, die Brabantroute auf ERTMS umzustellen, damit Cargos sich auch bei Sperre der Betuweroute auf ERTMS verlassen können.

Mit ERTMS gehen 160 km/h. Dann sind die Limitfaktoren: 1500 V DC, Gleisabstand und BÜs.


Danke, das hatte ich gehofft, somit wären 160 dann "automatisch" mit der Umstellung auf ETCS möglich. Ist schon mal gut zu wissen. Fragt sich nur noch, wann das passiert ;)

So schnell wahrscheinlich nicht weil erst am Donnerstag die zuständige Staatssekretärin im Parlament gesagt hat das man die Umstellung auf ETCS erstmal verschiebt :(

Allerdings meckert zur Zeit Dordrecht. Diese Stadt würde ihre Direktverbindung nach Venlo verlieren. Dordrecht schlägt vor, nur 2 von 4 ICs über die HSL-Zuid zu fahren und die anderen beiden via Altstrecke. Nur schlägt das mit dem Takt fehl;


Na das ist ja wohl klar, dass ein Zusatzhalt plus Altstrecke gegenüber der Vorbeifahrt auf einer NBS deutliche Zeitunterschiede erzeugt. Keine gute Idee. Gibt es denn soviel Reisende zw. Dordrecht und Venlo? Ich hätte erwartet, dass das man von Dordrecht v.a. nach Rotterdam/Den Haag/Delft oder auch Amsterdam pendelt, aber nach Venlo? Ok, Eindhoven vielleicht noch, aber soo super wichtig kann es nicht sein. Oder gibts keine anderen Verbindungen, wenn der IC wegfiele?

Wie schon unten geschrieben kann man das mit einem Umstieg lösen. Das große Problem ist eher die andere Richtung. Man hat in Doordrecht 3 halbstündlich fahrende ICs + 1 stündlichen. Von diesen ICs ist eigentlich beschlossen den nach Venlo und nach Brüssel(stündlich) auf die Hochgeschindigkeitsstrecke zu verlegen und für einen weiteren halbstündlichen IC untersucht man es zur Zeit. Also läuft man in Richtung Rotterdam Gefahr 5 von 7 stündlichen ICs zu verlieren( das das wirklich passiert ist nicht sehr wahrscheinlich) Und man verliert eben die direkte Verbindung mit Brüssel und mit dem Venloer auch die Verbindung nach Breda wo man auf den IC nach Brüssel umsteigen könnte.

NS möchte durchgehend 15-Minutentakt haben. Ich sage nur: einfach die beiden in Dordrecht endenden "IC"s nach Breda verlängern (15 Minuten versetzt verkehrt der "IC" nach Vlissingen). Zwar muss man in Breda umsteigen aber dann verkehren 6 ICs nach Tilburg und davon 4 nach Eindhoven.


Ja genau, das wäre eine gute Lösung. Umsteigen ist zwar nicht schön, aber die Anzahl der betroffenen Reisenden sollte sich in Grenzen halten.

Das würde dann relativ gut zusammen passen, da man sich ggf. an eine größere DB-Bestellung ranhängen könnte bzw. von Anfang an zusammen bestellen könnte.


Der IC-NEU wäre durchaus interessant in NL, wenn NS endlich mal ihre Lokomotivenallergie auskurieren liesse. Aber jetzt steht schon fest: der ICR/ICM-Nachfolger wird ein einstöckiger Triebwagen, und die lokbespannten Züge verkehren nur als Surrogat bis die IC200 da sind.


Naja, in einem Gleichstromland sind Triebzüge sicher ideal. Ist ja quasi nur ne Straßenbahn im Maßstab 1:0,7 ;) Also dafür hab ich mal Verständnis. Selbst in Deutschland sind Triebzüge vorteilhaft, nur bekommt man dann schon Probleme mit der Achslast aufgrund der Trafos. Außerdem schränkt der die Fußbodenhöhe ein. Problematisch im Sinne von (sehr) teuer wird es dann aber bei Mehrsystemausrüstung. Ich denke, dass die NS in dem Fall auch auf Lok-Wagenzüge setzen würde.

Da währe ich mir nicht so sicher. Die neuen Züge für Amsterdam-Brüssel sollen wenn es nach der NS geht auch Triebzüge werden.


Die Preisfrage wäre, ob die NS auch nach Deutschland fahren möchte, oder ob sie es der DB oder einem Privaten überließe. Falls Letzteres hätte die NS immerhin den Vorteil weniger eigene Triebzüge bestellen zu müssen.

Ich denke man würde dann eine Zusammenarbeit machen wie beim ICE oder IC Brüssel. Das eben eine Bahn die Wagen stellt und die andere die Lok oder das man gemeinsam die Züge kauft. Wäre für NS unter Umständen auch praktisch da man so direkt Züge für NL-Belgien mitbestellen könnte. Dann hätte man eine Art einheitliche Marke für internationale ICs.


Sind die ICrm-Wagen nach Erhalt der neuen IC200-Triebzüge und dem Ende der Surrogat-Zeit schon verplant, oder haben sie ihr Einsatzende erreicht? Die würden sich zusammen mit den Loks schon anbieten. Zwar nur Tempo 160, aber für den Verkehr nach Düsseldorf würde es reichen und die Loks sind auch schon MS-tauglich.

Die Wagons haben ihr Lebensende erreicht und ich meine das die TRAXX-Loks nicht in Deutschland fahren können.


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