Überangebot der ICE-Verbindungen Mannheim-Basel? (Aktueller Betrieb)

GibmirZucker, Donnerstag, 21.06.2012, 00:16 (vor 5046 Tagen) @ Bahnfan

Was du hier fordert ist:

1. Abbau von Reserven. Sind denn zu viele ICEs bei der Ankunft in Basel SBB pünktlich? Nein, es sind nicht langsame Züge welche die Strecke blockieren, meistens wird zwischen Freiburg und Basel SBB (inkl. 5 Minuten Halt in Bad) eine "alte" Verspätung minimiert (häufig durch Abwarten der Korrespondenz in Mannheim).
2. Frühere Abfahrt in Köln würde eben den wichtigen (m.E. wohl der allerwichtigste) Anschluss in Mannheim Richtung München, bzw. aus Richtung Berlin-Frankfurt zerstören. Der Fahrgastwechsel ist enorm, guck mal in Mannheim, was sich da tut. Oder aber es müsste auch der ICE aus Berlin früher abfahren, deshalb aber auch der IC/ICE aus Leipzig/Dresden früher abfahren, damit der Anschluss in Fulda/Frankfurt funktioniert, weshalb auch der RE aus Gera/Zwickau früher fahren müsste und und und... Damit ein paar Fahrgäste aus Köln theoretisch früher in der Schweiz ankommen?

Das einzige was denkbar wäre, ist ein überlagerter ICE ohne die bekannten Anschlüsse Köln-Mannheim-Basel-Schweiz. Durch Verzicht auf die von dir genannten Reserven und Kurzaufenthalt in Mannheim und Basel Bad könnte man eine Fahrzeitverkürzung erzielen. Also, Züge kaufen, Züge bestellen!

Zu deinem obigen Beitrag. Natürlich kann man den 407 für die Schweiz ausrüsten. Sicher wäre das auch mit einem 403 oder 406 möglich. Der Aufwand ist gering im Vergleich zu F, B, und GB -Zulassungen. Aber zusätzliche Stromabnehmer, zusätzliche Zugsicherung, kostet was. Ist der Kanton Graubünden überzeugt, dass die Verbindung so enorm wichtig ist, kann er sich ja an den Kosten beteiligen. Oder noch besser, die Rhätische Bahn kauft ein halbes Dutzend schweiztaugliche 407 und fährt damit auf eigenes Risiko Expressverbindungen (Amsterdam-) Köln-Basel-Chur-Domat/Ems!


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