K3s auf der Rollbahn (L30/31) sehr wohl nötig (Allgemeines Forum)

naseweiß, Sonntag, 26.02.2012, 11:51 (vor 5163 Tagen) @ Lumi25
bearbeitet von naseweiß, Sonntag, 26.02.2012, 11:55

Nur die 249 km/h können sie dort nirgends ausfahren, da die Linien 30/31 über keine NBS gehen. Dort kommen sicherlich die 7er als Vollzug hin.

Doch, die Züge nach Stuttgart zwischen Abzw. Rollenberg und Stuttgart.

Ok, überzeugt. Rechtfertigt dieses kurze Stück aber die Anschaffung der K3s-Variante auf dieser Linie? Ich glaube kaum.

Hast du eine Ahnung zwischen Wolfsburg und Berlin hat der ICE stolze 10 Minuten Fahrzeitvorteil gegenüber einem IC dennoch fährt die Linie Berlin-Düsseldorf/Köln vollständig mit ICE-Zügen bis auf die Verstärker.

Die ca. 50 km zwischen Rollenberg und Zuffenhausen sind doch furzegal. Ob man hier 230 der 249 fährt, macht nicht mal 1 min Unterschied.

Entscheidend ist die Strecke Hamburg-Köln, auf der GROSSE NACHFRAGE herrscht. Hier reicht der 7er in der Regel nicht, 10er dagegen vermutlich meistens schon. Doppeltraktion 7er würde zwar noch mehr Platz bieten, ist aber unwirtschaftlich und ohne Flügelung unsinnig. Einzelne, besonders nachgefragte Züge als solche 7er-Doppel geführt wird reichen. Wenn dauerhaft so große Nachfrage bestünde, würde man gleich 14er-ICx für die L30/31 bilden - egal ob 230 oder 249 km/h.

Es kann auch gut sein, dass man die Linie sofort als ICE deklariert. Wenn man mal mit den heutigen L28 oder L50 vergleicht - na, was ist dann eher ICE? Bis auf vielleicht einen Halt in Vaihingen/Walldorf-Wiesloch hält man nur in Großstädten, selbst Koblenz, die kleinste von allen bedienten Städte, ist Großstadt mit knapp über 100.000 Einwohner. Bis auf das zentrale NRW gibt es einen großen Halteabstand, zwischen Dortmund und Hamburg wegen der langen 200er-Abschnitte vermutlich auch eine gute Durchschnittsgeschwindigkeit. Das Alles kann man von den bisherigen L28/50 nicht unbedingt behaupten. Und diese heißen schon ICE, also für die L30/31 sicher auch kein Thema. Erhöhen sich halt die Preise.

@Lumi25: Entscheidend bei der L10 wird nicht die Endgeschwindigkeit zwischen Oebisfeld und Rathenow sein (oder so), sondern, dass die ICE der L10 seltener als die IC der L55 und L77 halten und die schnelle Verbindung NRW-Berlin darstellen, während die L55 und L77 die Nebenrouten nach Amsterdam und Leipzig befahren.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass auf der L10 die 7er-ICx in Doppeltraktion fahren würden, damit es weiterhin die Flüeglung gibt. Die vielleicht 2 min Fahrzeitverlust durch 230 km/h wird keiner bemerken. Aber wegen mir auch 10er-ICx ohne Flügelung in Hamm, dafür Korrespondenz in Dortmund.

@Holger2: Werk Hamburg Eidelstadt. Interessant, die Beheimatung der Fahrzeuge ist für mich ein unbekanntes Thema. Aber wenn auch das für 10er-ICx auf der L30/31 spricht, gerne!

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